16. April 2021 / 11:11 Uhr

Dynamo Dresden muss in Quarantäne: Duisburg-Spiel fällt aus

Dynamo Dresden muss in Quarantäne: Duisburg-Spiel fällt aus

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dyna
Im Rudolf-Harbig-Stadion herrscht gähnende Leere: Auch die Dynamo-Profis sind mal wieder in häuslicher Quarantäne. © Jochen Leimert
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Dynamo Dresden wird wieder einmal von der Corona-Pandemie ausgebremst. In der Mannschaft gibt es einen neuen Corona-Fall und die Schwarz-Gelben müssen in Quarantäne. Damit fällt die Partie gegen den MSV Duisburg aus.

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Dresden. Man musste es fast befürchten, nun ist es Gewissheit: Dynamo Dresden wird wieder einmal von der Corona-Pandemie ausgebremst. Nachdem das Virus am Dienstag bei Jungprofi Ransford-Yeboah Königsdörffer im Schnell- und auch im PCR-Test nachgewiesen worden war, wurde am Freitag ein neuer positiver Fall innerhalb der Mannschaft bekannt. Dabei handelt es sich nach Angaben des Vereins um Stürmer Pascal Sohm.

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Auch Uerdingen-Spiel abgesagt

Das Gesundheitsamt Dresden reagierte und schickte die ganze Mannschaft samt Betreuern in Quarantäne. Das für Sonnabend (14 Uhr) angesetzte Heimspiel gegen den MSV Duisburg musste abgesagt werden. Die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga kann der Zweitliga-Absteiger damit definitiv nicht verteidigen.

Wie lange Dynamo in Quarantäne bleiben muss, ist offen. Dynamo teilte dazu mit: „Alle Spieler, die sich zuletzt im Mannschaftstraining befunden haben, befinden sich seit heute Morgen in einer häuslichen Quarantäne, die erst einmal vom Dresdner Gesundheitsamt bis kommenden Montag angesetzt wurde. Anschließend finden PCR-Testreihen am Montag und Dienstag statt. Wenn es keine weiteren Corona-Fälle geben sollte, dann können wir ab Mittwoch wieder in voller Mannschaftsstärke trainieren. Wir werden deshalb die Verlegung der Drittliga-Spiele gegen Duisburg und Uerdingen beantragen“, so Sport-Geschäftsführer Ralf Becker in einer Presseerklärung.

Alle Spieler, die sich im individuellen Training befinden, können nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt ihre Reha-Maßnahmen in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie fortsetzen, weil sie in den zurückliegenden Tagen keinen Kontakt zu ihren Teamkollegen hatten.