24. Juli 2020 / 19:21 Uhr

Dynamo Dresden reagiert auf abgewiesenen Antrag mit Kritik an DFL: "Unverständlich"

Dynamo Dresden reagiert auf abgewiesenen Antrag mit Kritik an DFL: "Unverständlich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Keine Aufstockung der 2. Liga: Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born hat auf die Stellungnahme der DFL reagiert.
Keine Aufstockung der 2. Liga: Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born hat auf die Stellungnahme der DFL reagiert. © imago images/Picture Point/Steffen Kuttner
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Die Deutsche Fußball Liga hat den Antrag von Dynamo Dresden abgelehnt, die 2. Bundesliga in der kommenden Saison auf 19 Mannschaften aufzustocken. Die Sachsen wähnten sich benachteiligt, weil sie wegen mutmaßlichen Coronavirus-Fällen und einer anschließenden Quarantäne neun Spiele in 28 Tagen absolvieren mussten.

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Dynamo Dresden hat enttäuscht und mit Unverständnis auf die Ablehnung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hinsichtlich des Antrags des Zweitligaabsteigers auf eine Aufstockung der 2. Bundesliga reagiert. "Wir haben als Verein die wirtschaftliche Solidarität im Zuge der Fortsetzung des Spielbetriebes in der 2. Bundesliga uneingeschränkt gelebt. Es ist unverständlich, dass die sportliche Integrität des Wettbewerbes in der 2. Bundesliga offenbar keinerlei Rolle spielt. Anders lässt sich die ablehnende Haltung der DFL nicht erklären", erklärte Michael Born, kaufmännischer Dynamo-Geschäftsführer, am Freitag in einer Mitteilung des Klubs.

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Born bezeichnete die Reaktion der DFL als "nicht nachvollziehbar". Insbesondere vertritt die SGD nach den derzeit bekannten Tatsachen die Auffassung, dass "die PCR-Testungen bei der SGD, welche unmittelbar zur Quarantäne und dem einhergehenden Wettbewerbsnachteil führten, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit falsche Positiv-Ergebnisse beinhalten", hieß es weiter. Daher muss nach Ansicht von Dynamo angenommen werden, dass derartige Fehler bei der Diagnostik der DFL haftungsrechtlich zuzurechnen sind.

Dresden hatte beantragt, dass das DFL-Präsidium auf der nächsten Mitgliederversammlung der Liga Anfang August eine Aufstockung der 2. Bundesliga auf 19 Vereine zur Abstimmung stellt. Dieser Antrag wurde von der DFL abgelehnt. Der Kicker hatte zuerst darüber berichtet.

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Die Spieler erhalten nach jedem Spiel entsprechend ihrer Leistung eine Note zwischen 1 und 6. <b>Diese haben folgende Bedeutung: 1 - bundesligareif, 2 - Volltreffer, 3 - tadellos, 4 - Mitläufer, 5 - überfordert, 6 - Totalausfall.</b> Wir vergeben dabei auch Noten, die genau zwischen zwei dieser Werte liegen. Der Quotient aus der Gesamteinsatzzeit eines Spielers in Minuten und seiner Durchschnittsnote ergibt einen <b>Wertigkeitskoeffizienten (WK)</b>, der Auskunft darüber gibt, wie wertvoll der Spieler für seinen Verein ist. Nicht in der Liga eingesetzt wurden, aber zeitweise im Kader standen: Patrick Wiegers, Stefan Kiefer, Osman Atilgan und Simon Gollnack. Zur Galerie
Die Spieler erhalten nach jedem Spiel entsprechend ihrer Leistung eine Note zwischen 1 und 6. Diese haben folgende Bedeutung: 1 - bundesligareif, 2 - Volltreffer, 3 - tadellos, 4 - Mitläufer, 5 - überfordert, 6 - Totalausfall. Wir vergeben dabei auch Noten, die genau zwischen zwei dieser Werte liegen. Der Quotient aus der Gesamteinsatzzeit eines Spielers in Minuten und seiner Durchschnittsnote ergibt einen Wertigkeitskoeffizienten (WK), der Auskunft darüber gibt, wie wertvoll der Spieler für seinen Verein ist. Nicht in der Liga eingesetzt wurden, aber zeitweise im Kader standen: Patrick Wiegers, Stefan Kiefer, Osman Atilgan und Simon Gollnack. ©

Bereits vor dem Ende der vergangenen Saison hatte Dresden angekündigt, aufgrund des Abstiegs juristische Schritte prüfen zu wollen. Ein entsprechendes Gutachten über die Erfolgsaussichten liegt dem Klub angeblich vor. Dynamo sieht eine Wettbewerbsbenachteiligung, da die Mannschaft aufgrund von mehreren Coronavirus-Fällen zunächst in Quarantäne und dann neun Spiele in 28 Tagen absolvieren musste. Der Drittligist aus Sachsen prüft derzeit weitere rechtliche Schritte.