31. Oktober 2020 / 16:07 Uhr

Dynamo Dresden schickt den SV Meppen mit 3:0 nach Hause

Dynamo Dresden schickt den SV Meppen mit 3:0 nach Hause

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamo Dresdens Julius Kade ist vor dem Meppener Luka Tankulic am Ball.
Dynamo Dresdens Julius Kade ist vor dem Meppener Luka Tankulic am Ball. © imago images/Werner Scholz
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Die Sportgemeinschaft erzielt gegen die Emsländer einen klaren Sieg und tut endlich auch mal was für ihr Torkonto.

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Dresden. Nach zwei bitteren Niederlagen hat Dynamo Dresden in der 3. Fußball-Liga den vierten Saisonsieg gefeiert und erstmals mehr als ein Tor in einem Punktspiel geschossen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski bezwang am Sonnabend vor 820 Zuschauern im Harbig-Stadion den SV Meppen deutlich mit 3:0 (1:0). Philipp Hosiner (45.+4), Ransford-Yeboah Königsdörffer (58.) und Julius Kade (90.+3) erzielten die Treffer, die der Sportgemeinschaft die ersehnten drei Punkte einbrachten. Der zweite Heimsieg musste hart erarbeitet werden, war aber voll und ganz verdient.

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Die Schwarz-Gelben begannen die vorerst letzte Partie vor Fans mit zwei Änderungen in der Startelf. Für den gesperrten Max Kulke kam Kevin Ehlers als Rechtsverteidiger zum Einsatz, Agyemang Diawusie musste Platz für Christoph Daferner machen, denn Kauczinski wollte es mit einem Dreier-Sturm probieren. Doch eine große Angriffswelle schwappte zunächst nicht über die defensiv ausgerichtete Mannschaft aus dem Emsland. Es dauerte bis zur 8. Minute, ehe der als Spielmacher aufgebotene Marvin Stefaniak einen langen Diagonalball auf Julius Kade spielte und der Luca Plogmann im SVM-Tor prüfte.

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Dynamo Dresden findet in die Erfolgsspur zurück: Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gewann das Team von Trainer Markus Kauczinski deutlich mit 3:0 gegen den SV Meppen. Zur Galerie
Dynamo Dresden findet in die Erfolgsspur zurück: Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gewann das Team von Trainer Markus Kauczinski deutlich mit 3:0 gegen den SV Meppen. ©

Plogmann stand zehn Minuten später erneut im Mittelpunkt, als er einen Rückpass vor dem heranstürmenden Philipp Hosiner im Strafraum in die Hand nahm und sich auch noch das rechte Knie verdrehte. Für ihn ging es danach nicht weiter, die Kniescheibe war rausgesprungen. Der gebürtige Leipziger Eric Domaschke kam für ihn in die Partie. Der fällige Freistoß brachte nichts ein, Daferner schoss Thilo Leugers an, der Nachschuss von Stefaniak ging über die Latte (22.). Gefährlicher war da der Vorstoß von Meppens Rene Guder, der sich gegen Tim Knipping und Jonathan Meier behauptete und einen Konter unter Bedrängnis abschloss: Der Schuss ging aber am langen Pfosten vorbei (24.).

Dynamos Hosiner trifft in der Nachspielzeit

Die Schrecksekunde verdaute Dynamo schnell, die Gastgeber blieben spielbestimmend und hatten auch die nächste Chance. Stefaniak legte ganz kurz einen Freistoß auf Meier ab, dessen Hereingabe fälschte Jeron Al-Hazaimeh an die Latte ab, Hosiner scheiterte im Nachsetzen an Domaschke (33.). Die Gastgeber ließen aber nicht nach, ein Konter über Stefaniak führte zur nächsten Schusschance, doch Hosiner fand erneut in Domaschke seinen Meister (37.). Erst in der 45. Minute bezwang der Österreicher den Meppener Schlussmann, als Ransford-Yeboah Königsdörffer Stefaniaks Ecke zu „Hosi“ verlängerte. Das 1:0 war schon der dritte Saisontreffer des Neuzugangs aus Chemnitz.

Nach der Pause wirkte Dynamos Spiel zunächst nicht selbstsicherer, doch in der 58. Minute gelang das zweite Tor der Partie: Daferner bereitete es ganz stark nach einem Ballgewinn auf der linken Seite vor. Von dort er sah er den freien Königsdörffer in der Mitte, der ins lange Eck einschoss. Es war das erste Profitor des Berliners, der seinen Vertrag erst in dieser Woche bis 2023 verlängert hatte.

Kade belohnt sich für sein starkes Spiel mit einem Treffer

Dynamo hätte alsbald auch noch das 3:0 machen können, doch Hosiner verpasste eine Stefaniak-Flanke am zweiten Pfosten knapp (62.). Daferner prüfte Domaschke dann mit einem wohl als Flanke gedachten Torschuss (75.), dann ging ihm die Kraft aus und er verstolperte eine weitere Chance in der 85. Minute. Das Tor fiel aber doch noch, als Einwechsler Agyemang Diawusie den unermüdlichen Kade bediente und der sich selbst für ein starkes Spiel belohnte (90.+3).