10. Oktober 2019 / 16:15 Uhr

Dynamo Dresden und Union Berlin trennen sich im Testspiel torlos

Dynamo Dresden und Union Berlin trennen sich im Testspiel torlos

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamo Dresdens Trainer Cristian Fiel musste beim Testspiel gegen Union Berlin auf zehn Spieler verzichten.
Dynamo Dresdens Trainer Cristian Fiel musste beim Testspiel gegen Union Berlin auf zehn Spieler verzichten. © Dennis Hetzschold
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Das Testspiel im Stadion an der Alten Försterei endete 0:0. Trainer Cristian Fiel musste allerdings ohne zehn Dynamo-Profis auskommen.

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Berlin. Hinten steht die Null, vorn aber auch. Eine zwar ersatzgeschwächte, aber defensiv verbesserte Mannschaft von Dynamo Dresden hat am Donnerstagnachmittag dem Bundesligisten Union Berlin ein torloses Unentschieden abgerungen. Vor 2300 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei, darunter 70 Dresdner, trennten sich beide Teams beim Test in der pflichtspielfreien Länderspielpause mit 0:0.

SGD-Trainer Cristian Fiel war nur mit 16 Spieler angereist, darunter die beiden U19-Junioren Niklas Kubitz und Adnan Alagic, da er auf zehn Profis verzichten musste. Dzenis Burnic, Kevin Ehlers, Luka Stor, und Matthäus Taferner sind während der Länderspielpause mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, Alexander Jeremejeff, Marco Hartmann, Tim Boss, Patrick Ebert und Jannis Nikolaou fehlten angeschlagen oder verletzt. Linus Wahlqvist, der in diesen Tagen Vater wird, war aus privaten Gründen nicht dabei.

„Fielo“ bot Moussa Koné als einzige Spitze auf, dahinter spielten René Klingenburg und Sascha Horvath. Für Gefahr sorgen konnte das Trio aber nur selten. Nachdem Koné nach drei Minuten gefoult wurde, verpasste Jannik Müller beim folgenden Freistoß knapp den Abschluss. Auf der Gegenseite brannte es erstmals in der 6. Minute und Florian Hübner traf per Kopf ins Dresdner Tor. Doch Schiedsrichter Lasse Koslowski gab den Treffer nicht, da er ein Foul von Hübner an Klingenburg gesehen hatte.

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Durchatmen zur Halbzeit

Union machte das Spiel, Dynamo versuchte gegenzuhalten. Nach vorn ging bei den Gästen aus Sachsen allerdings wenig. Hinten gab es erneut den einen oder anderen Wackler, so Jannik Müller mit seinem ungünstigen Stellungsspiel gegen Marcus Ingvartsen. Letztlich musste er ein Foul ziehen, der Freistoß der „Eisernen“ von der Strafraumgrenze brachte allerdings nichts ein (20.). Im Gegenzug hatte Dynamo seine erste halbwegs brauchbare Torchance, doch Klingenburgs direkter Schuss nach Flanke von Chris Löwe ging links am Tor von Moritz Nicolas vorbei (21.).

Als Dynamo in einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit nach einer Freistoßsituation kurz unaufmerksam gewesen war, prüfte Felix Kroos per Distanzschuss Kevin Broll, doch der Dresdner Keeper hielt (30.). Kurz vor der Pause dann erneut die Berliner: Erst klärten Broll und Klingenburg in höchster Not gegen den bei einem Konter durchgebrochenen Ingvartsen. Und nach der anschließenden Ecke landete der Ball bei FCU-Kapitän Michael Parensen, der aus kurzer Distanz allerdings nur die Latte traf.

In der Halbzeitpause konnte Dynamo erst mal durchatmen. Cristian Fiel wechselte dreimal. Er brachte Baris Atik für Moussa Koné, womit René Klingenburg sich als Mittelstürmer beweisen durfte. Für Jannik Müller kam Niklas Kreuzer ins Spiel und übernahm sogleich die Kapitänsbinde. Das Innenverteidiger-Trio bildeten Brian Hamalainen, Florian Ballas und Max Kulke. Auch Torwart Kevin Broll hatte nun Feierabend und wurde durch Patrick Wiegers ersetzt.

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Ein wenig Selbstbewusstsein tanken

Der musste in der 54. Minute erstmals eingreifen, als nach Chris Löwes Fehlpass im Spielaufbau vorm eigenen Strafraum plötzlich Joshua Mees zum Schuss kam. Doch der Ball kam zentral genau auf den Dresdner Hüter. Nach 67 Minuten stürmte Baris Atik auf Unions Torwart zu, wurde aber im letzten Moment noch geblockt. Aussichtsreich war auch Chris Löwe Schussposition (78.), doch der Ball ging knapp rechts am Kasten vorbei. Zwei Minuten später fälschte Parensen einen weiteren Schuss von Chris Löwe zur Ecke ab.

In Halbzeit zwei spielte Dynamo etwas mutiger nach vorn, war beim Abschluss aber erneut ohne Fortune – so auch Patrick Möschl, der in der 86. Minute frei vorm gegnerischen Schlussmann den Ball nicht richtig traf. Dann bekamen Dynamos zwei Junioren noch ein paar Minuten Spielpraxis: Adnan Alagic und Niklas Kubitz kamen für Justin Löwe und Sascha Horvath.

Es blieb beim 0:0. Letztlich steht auswärts ein Remis zu Buche, das dem Zweitligisten aus Sachsens Landeshauptstadt zumindest ein bisschen Selbstbewusstsein gibt.

Dynamo: Broll (46. Wiegers) - Müller (C, 46. Kreuzer), Ballas, Hamalainen, C. Löwe - Kulke, J. Löwe (86. Alagic), Horvath (86. Kubitz), Klingenburg, Möschl - Koné (46. Atik)

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