07. November 2020 / 16:42 Uhr

Dynamo Dresden unterliegt 1:2 in Saarbrücken: Erste Stimmen zum Spiel

Dynamo Dresden unterliegt 1:2 in Saarbrücken: Erste Stimmen zum Spiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Für Dresden auch wieder mit von der Partie: Ransford Yeboah-Königsdörffer. © dreipass-foto/Kuttner
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Saarbrückens Siegtorschütze Sebastian Jacob lässt die Elf von Trainer Markus Kauczinski mit hängenden Köpfen zurück nach Sachsen reisen. Wir haben nach Abpfiff erste Stimmen gesammelt. 

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Saarbrücken. Dynamo Dresden hat den Sprung auf einen Austiegsplatz der 3. Fußball-Liga verpasst. Der Zweitliga-Absteiger kassierte am Samstag seine vierte Saisonniederlage und unterlag beim 1. FC Saarbrücken durch ein spätes Gegentor mit 1:2 (1:1). Neuzugang Christoph Daferner (17.) brachte ddie Elbestädter im Ludwigsparkstadion zunächst in Führung, Nicklas Shipnoski (45.) und Sebastian Jacob (90.+1) drehten die Partie für den Aufsteiger aus dem Saarland.

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Fast über die gesamte Partie war Dynamo vor allem defensiv gefordert. Der Tabellenzweite hatte mehr vom Spiel. Dresden verlegte sich auf das Konterspiel, was mit dem ersten Angriff direkt zum Erfolg führte. Nach einem öffnenden Ball von Marvin Stefaniak bewies Ransford Königsdörffer Übersicht und bediente den völlig freistehenden Torschützen Daferner am Elfmeterpunkt.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Paul Will (SG Dynamo Dresden): Wir haben ganz ordentlich in die Partie rein gefunden und haben das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Dann haben wir wieder eine Schwächephase wie so oft, machen dann aber das Tor, was wir extrem gut und mutig herausspielen. Aus einer halben Chance, einer Verzweiflungsflanke kriegen wir dann das 1:1. Das hat uns schon mitgenommen, das hat man gemerkt, auch am Anfang der zweiten Halbzeit. Das war wahrscheinlich unsere schwächste Phase im Spiel. Dann haben wir am Ende aber noch mal ein Powerplay gehabt, mit viel Ballbesitz und vielen langen Bällen, aber keinen klaren Chancen. Dann haben wir die klare Chance zum 2:1 auf unserer Seite, die müssen wir machen. Die verpassen wir und dann kriegt man wieder so ein Dreckstor ganz spät. Das tut extrem weh und ist ganz extrem ärgerlich. Zur Galerie
Paul Will (SG Dynamo Dresden): "Wir haben ganz ordentlich in die Partie rein gefunden und haben das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Dann haben wir wieder eine Schwächephase wie so oft, machen dann aber das Tor, was wir extrem gut und mutig herausspielen. Aus einer halben Chance, einer Verzweiflungsflanke kriegen wir dann das 1:1. Das hat uns schon mitgenommen, das hat man gemerkt, auch am Anfang der zweiten Halbzeit. Das war wahrscheinlich unsere schwächste Phase im Spiel. Dann haben wir am Ende aber noch mal ein Powerplay gehabt, mit viel Ballbesitz und vielen langen Bällen, aber keinen klaren Chancen. Dann haben wir die klare Chance zum 2:1 auf unserer Seite, die müssen wir machen. Die verpassen wir und dann kriegt man wieder so ein Dreckstor ganz spät. Das tut extrem weh und ist ganz extrem ärgerlich." ©

Kurz vor dem Pausenpfiff glich jedoch Shipnoski nicht weniger freistehend per Kopf zum hochverdienten Ausgleich für die Hausherren aus. Auch in der zweiten Spielhälfte war Saarbrücken lange Zeit das besser Team. Erst spät traute sich Dynamo aus der Deckung. Der eingewechselte Diawusie (78.) ließ dann die beste Einschussmöglichkeit der Sachsen liegen. Auf der Gegenseite vergab Shipnoski nur zwei Minuten später leichtfertig. Doch Jacob machte es kurz vor dem Abpfiff besser und traf zum letztlich glücklichen aber verdienten Sieg.