07. Februar 2020 / 21:49 Uhr

Dynamo Dresden unterliegt Darmstadt mit 2:3: Das sagen Spieler und Trainer

Dynamo Dresden unterliegt Darmstadt mit 2:3: Das sagen Spieler und Trainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pure Enttäuschung bei den Spielern der SG Dynamo Dresden nach der 2:3-Heimniederlage gegen den SV Darmstadt 98. 
Pure Enttäuschung bei den Spielern der SG Dynamo Dresden nach der 2:3-Heimniederlage gegen den SV Darmstadt 98.  © dpa
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Herber Rückschlag für die SG Dynamo Dresden im Kampf um den Klassenerhalt. Das Team von Trainer Markus Kauczinski unterlag Darmstadt mit 2:3 und steckt weiter tief im Tabellenkeller. Wir haben nach dem Abpfiff erste Stimmen der Beteiligten gesammelt.

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Dresden. Bitterer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt: Dynamo Dresden hat nach zuletzt zwei Partien ohne Niederlage erstmals seit der Winterpause wieder verloren. Das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga unterlag am Freitagabend dem SV Darmstadt 98 mit 2:3 (1:3) und verpasste es dadurch, den Anschluss an die Nichtabstiegsränge herzustellen.

DURCHKLICKEN: Die Stimmen zum Spiel

Markus Kauczinski (SG Dynamo Dresden): „Wir sind gut mit dem Tor in die erste Halbzeit gestartet, waren dann aber nachlässig. Wir hatten Ballverluste in der eigenen Hälfte, waren nicht so kompakt, wie man in der 2. Liga sein muss. Wir haben es nicht geschafft, den Gegner vom Tor wegzuhalten, haben arrogant hinten rausgespielt. Dafür haben wir die Quittung bekommen. Das ist schon letzte Woche passiert, da haben wir es noch ausgleichen können. Heute haben wir das nicht mehr hinbekommen. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt, haben uns gewehrt, haben den Anschluss zum 2:3 gemacht. Keine Ahnung, warum das 3:3 nicht gezählt hat. Ich habe es mir angeschaut, wer weiß, wer da wen gezupft hat. Letzten Endes müssen wir uns das aber selber ankreiden, wir waren dann nach der Roten Karte auch in Unterzahl. Ich glaube, die kann man geben, muss sie aber nicht. Vielleicht hätte es auch eine Gelbe getan. Am Schluss hatten wir durch Jannis Nikolaou noch mal eine Gelegenheit, haben alles reingeworfen. Dass es mal eine Niederlage geben würde, war klar. Ich hätte mir sie später gewünscht.“ Zur Galerie
Markus Kauczinski (SG Dynamo Dresden): „Wir sind gut mit dem Tor in die erste Halbzeit gestartet, waren dann aber nachlässig. Wir hatten Ballverluste in der eigenen Hälfte, waren nicht so kompakt, wie man in der 2. Liga sein muss. Wir haben es nicht geschafft, den Gegner vom Tor wegzuhalten, haben arrogant hinten rausgespielt. Dafür haben wir die Quittung bekommen. Das ist schon letzte Woche passiert, da haben wir es noch ausgleichen können. Heute haben wir das nicht mehr hinbekommen. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt, haben uns gewehrt, haben den Anschluss zum 2:3 gemacht. Keine Ahnung, warum das 3:3 nicht gezählt hat. Ich habe es mir angeschaut, wer weiß, wer da wen gezupft hat. Letzten Endes müssen wir uns das aber selber ankreiden, wir waren dann nach der Roten Karte auch in Unterzahl. Ich glaube, die kann man geben, muss sie aber nicht. Vielleicht hätte es auch eine Gelbe getan. Am Schluss hatten wir durch Jannis Nikolaou noch mal eine Gelegenheit, haben alles reingeworfen. Dass es mal eine Niederlage geben würde, war klar. Ich hätte mir sie später gewünscht.“ ©

Josef Husbauer (4.) brachte Dresden vor 26 243 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion früh in Führung, doch Paik Seung-ho (8.), Tobias Kempe (12.) und Serdar Dursun (43.) drehten die Partie für die Hessen. Mehr als Anschlusstor durch Patrick Schmidt (57.) wollte Dynamo nicht gelingen. Wobei der vermeintliche Ausgleich durch Schmidt (72.) nach Videobeweis und einer umstrittenen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Am Ende war Dresden in Unterzahl, da Simon Makienok nach einem groben Foul die Rote Karte gesehen hatte.