24. Oktober 2020 / 16:48 Uhr

Dynamo Dresden unterliegt Ingolstadt 0:1: Das sagen Spieler und Trainer

Dynamo Dresden unterliegt Ingolstadt 0:1: Das sagen Spieler und Trainer

Caroline Grossmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Stefan Kutschke und Sebastian Mai im Kampf um den Ball.
Stefan Kutschke und Sebastian Mai im Kampf um den Ball. © Picture Point
Anzeige

Die SG Dynamo Dresden hat die nächste Niederlage kassiert. In Ingolstadt bekommen die Schwarz-Gelben ein frühes Gegentor durch Elfmeter, spielen fast 90 Minuten zu zehnt. Wir haben nach dem Schlusspfiff erste Stimmen der Beteiligten gesammelt.

Anzeige

Ingolstadt. Den ersten eigenen Torschuss gab es Mitte der zweiten Hälfte. Dynamo Dresden hat seine dritte Saisonniederlage kassiert. Der Drittligist unterlag am Samstag beim FC Ingolstadt mit 0:1 (0:1) und bleibt im Mittelfeld der Tabelle hängen. Ausgerechnet Ex-Dynamo Stefan Kutschke (5./Foulelfmeter) erzielte in einer hitzigen Partie im Audi-Sportpark das einzige Tor des Spiels.

Anzeige

Coach Markus Kauczinski tauschte bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte auf gleich fünf Positionen. Unter anderem rückte Max Kulke für den verletzten Robin Becker wieder ins Team. Der Rechtsverteidiger musste allerdings nach drei Minuten den Platz aufgrund einer Roten Karte bereits wieder verlassen, weil Schiedsrichter Martin Thomsen sein Foul im Strafraum an Kutschke als Notbremse wertete. Der Gefoulte verwandelte selbst zum 1:0.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Sebastian Mai (Dynamo Dresden): Wir haben es gut gemacht. 90 Minuten in Unterzahl zu spielen, ist eine Aufgabe, vor allem in der englischen Woche. Aber ich bin der Meinung, dass wir es verdient hätten, hier mindestens einen Punkt mitzunehmen, weil ich finde, dass Ingolstadt ab der roten Karte nicht mehr stattgefunden hat. Wir haben ein, zwei Bälle zu leicht verloren und sie eingeladen. Aber wir haben es immer wegverteidigen können. Von daher bin ich der Meinung, dass mindestens ein Punkt verdient gewesen wäre. Zur Galerie
Sebastian Mai (Dynamo Dresden): "Wir haben es gut gemacht. 90 Minuten in Unterzahl zu spielen, ist eine Aufgabe, vor allem in der englischen Woche. Aber ich bin der Meinung, dass wir es verdient hätten, hier mindestens einen Punkt mitzunehmen, weil ich finde, dass Ingolstadt ab der roten Karte nicht mehr stattgefunden hat. Wir haben ein, zwei Bälle zu leicht verloren und sie eingeladen. Aber wir haben es immer wegverteidigen können. Von daher bin ich der Meinung, dass mindestens ein Punkt verdient gewesen wäre." ©

Für den Rest der Partie war Dynamo fast ausschließlich defensiv gefordert. Erst in der 63. Minute schossen die Sachsen erstmals in Person von Marvin Stefaniak auf das gegnerische Tor. Das Aufbäumen kam letztlich aber zu spät.