12. November 2019 / 08:56 Uhr

Dynamo Dresden will und muss Länderspielpause intensiv nutzen

Dynamo Dresden will und muss Länderspielpause intensiv nutzen

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Da geht’s lang! Cristian Fiel fordert rigoros ein, was er sehen will. Aber er meckert nicht nur, sondern lobt seine Spieler auch.
Da geht’s lang! Trainer Cristian Fiel will die Länderspielpause nutzen, um seine Mannschaft weiter zu stabilisieren. © Dennis Hetzschold
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Am Donnerstag erwartet Dynamo Dresden den Drittligisten Chemnitzer FC im Rudolf-Harbig-Stadion zu einem öffentlichen Match.

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Dresden. Es war ein Wochenende, wie es die Dresdner Profis schon eine Weile nicht mehr hatten. Endlich konnte beim Auslaufen am Sonnabend mal wieder entspannt gelacht werden. Der Druck auf die Mannschaft ist nach dem 1:0-Sieg gegen den Tabellennachbarn SV Wehen Wiesbaden ein wenig erträglicher geworden. „Wir müssen trotzdem demütig bleiben und weiter hart arbeiten“, mahnte Torwart Kevin Broll. Denn mehr als ein Anfang raus aus der Krise war das Ergebnis gegen den Aufsteiger aus Hessen nicht. „Das ist gut, das ist wichtig, aber es ist nicht so sehr viel passiert“, blieb Sport-Geschäftsführer Ralf Minge auf dem Teppich. Zu Recht, denn noch immer hängt der Ex-Bundesligist im Tabellenkeller fest, zwei Punkte beträgt der Rückstand zur Nichtabstiegszone.

„Jetzt sind wir keinesfalls aus der Situation da unten raus“, stellte auch Kapitän Marco Hartmann nüchtern fest. Dem MDR sagte der 31-Jährige: „Wenn man ehrlich ist, wird sich das auch mindestens bis Weihnachten und auch in die Rückrunde hinein ziehen. Da kannst du punkten, wie du willst.“

DURCHKLICKEN: Bilder zum Spiel gegen Wehen Wiesbaden

Heimsieg! Dynamo Dresden gewinnt das Kellerduell gegen Wehen Wiesbaden mit 1:0. Zur Galerie
Heimsieg! Dynamo Dresden gewinnt das Kellerduell gegen Wehen Wiesbaden mit 1:0. © Dennis Hetzschold
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Das Restprogramm in diesem Jahr ist keinesfalls leicht, denn nach der Länderspielpause geht es am 23. November zum Tabellenzweiten Hamburger SV, ehe zwei Heimspiele gegen die in der Vergangenheit immer sehr unangenehmen Teams von Holstein Kiel (30. November) und vom SV Sandhausen (8. Dezember) folgen. Am 15. Dezember fährt Dynamo noch zum starken Aufsteiger VfL Osnabrück an die Bremer Brücke, bevor die Rückrunde noch vor den Feiertagen beim 1. FC Nürnberg (20. Dezember) beginnt. Die letzten fünf Punktspiele in diesem Jahr werden der Mannschaft also noch einmal alles abverlangen.

Tobias Müller und Paul Milde kommen nach Dresden

Die Länderspielpause kommt Trainer Cristian Fiel daher nicht ungelegen. Der Spanier freut sich auf die Zeit, die er mit der Mannschaft intensiv nutzen möchte: „Ich glaube, dass es noch mal die letzte Möglichkeit ist, für die letzten Spiele der Vorrunde ein bisschen zu tanken. Das werden wir auch machen“, kündigte der 39-Jährige noch am vergangenen Freitag an. Ein wichtiger Baustein der Trainingsarbeit in dieser Woche ist dabei das Testspiel, das die Schwarz-Gelben am Donnerstag um 14 Uhr im eigenen Stadion gegen den Drittligisten Chemnitzer FC bestreiten. Das Spiel ist diesmal öffentlich; Karten zum Preis für die Sitzplatzblöcke F und J gibt es ab heute (10 Uhr) über den Etix-Onlineshop, an der Ticketkasse am Fanshop und über die Hotline (0351-30 70 80 10). Ermäßigte Karten für Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte sowie Dynamo-Mitglieder und Dauerkarteninhaber kosten acht Euro, Vollzahler müssen zehn Euro investieren.

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Ein Wiedersehen gibt es für die Dynamo-Fans dabei mit zwei ehemaligen Spielern der Schwarz-Gelben. Mittelfeldmann Tobias Müller (26) und Linksverteidiger Paul Milde (24) gehören derzeit zu den Leistungsträgern im Team von Trainer Patrick Glöckner, das am Sonntag zu Hause gegen die Würzburger Kickers zwar nur 0:0 spielte, aber seit fünf Spielen ungeschlagen und auf dem Weg aus der Abstiegszone ist. Auch der CFC hat schwierige Monate hinter sich, der Verein konnte sich selbst mit seiner kleinen Serie noch nicht aus der roten Zone befreien, liegt einen Punkt hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Derweil bittet die Dresdner Polizei um Mithilfe bei der Beweisaufnahme zum Fall des Böllerwerfers. Wer Angaben zu den Geschehnissen am Freitag im K-Block machen kann, soll sich unter der Telefonnummer 0351-483 22 33 melden.

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