12. Juli 2020 / 14:36 Uhr

Dynamo Dresdens A-Junioren unterliegen RB Leipzig im Sachsenpokalfinale klar

Dynamo Dresdens A-Junioren unterliegen RB Leipzig im Sachsenpokalfinale klar

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Leipziger Solomon Owosu Bonnah (rechts) köpft vor dem Dresdner Hector Hink. 
Der Leipziger Solomon Owosu Bonnah (rechts) köpft vor dem Dresdner Hector Hink.  © Steffen Manig
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Die Dresdner A-Junioren konnten keine Überraschung schaffen. Sie unterlagen den jungen „Roten Bullen“ im sächsischen Landespokalfinale mit 0:4 (0:2) Toren. Die Leipziger waren das körperlich und spielerisch eindeutig bessere Team in der Sportschule Abtnaundorf.

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Leipzig/Dresden. Die Überraschung ist wie im Vorjahr ausgeblieben: Dynamo Dresdens A-Junioren haben das Sachsenpokalfinale erneut gegen RB Leipzig verloren. Hieß es beim letzten Mal 0:2 aus Sicht der Schwarz-Gelben, so bekamen sie diesmal in der Sportschule Abtnaundorf sogar vier Stück und unterlagen chancenlos mit 0:4 (0:2). Ein Ergebnis, das dem Spielverlauf auch gerecht wurde, denn die „Roten Bullen“ waren das körperlich und spielerisch eindeutig bessere Team auf dem Feld. Das mussten die von Andreas Trautmann betreuten Gäste neidlos anerkennen. „Es war eine klare Sache. Wir haben hinten zu viele leichte Fehler gemacht, uns beeindrucken lassen. Gegen so eine Mannschaft musst du noch besser gegenhalten, auch ein wenig Glück haben“, konstatierte Trautmann. Dass mit Torjäger Simon Gollnack, Jonas Jiranek (beide im Urlaub) und Phil Harres (gesperrt) drei wichtige Spieler bei Dynamo fehlten, ließ er nicht als Ausrede gelten.

DURCHKLICKEN: Dynamo Dresdens A-Junioren waren im Sachsenpokalfinale 2020 klar unterlegen.

Dynamo Dresdens A-Junioren (gelb) waren im Sachsenpokalfinale chancenlos und unterlagen RB Leipzig mit 0:4 (0:2) Toren klar. Zur Galerie
Dynamo Dresdens A-Junioren (gelb) waren im Sachsenpokalfinale chancenlos und unterlagen RB Leipzig mit 0:4 (0:2) Toren klar. ©

Der Leipziger Noah Ohio, der voriges Jahr von Manchester City an die Pleiße gekommen war, brachte die Gastgeber schon früh auf die Siegerstraße. Der bullige Angreifer nahm ein Zuspiel von Joscha Wosz auf, ließ Bastian Schrewe und Adnan Alagic an sich „abtropfen“ und traf flach aus 17 Metern zum 1:0 (22. min). Zuvor hatte der überragende Wosz, Neffe des Ex-Auswahlspielers Dariusz Wosz, schon die Latte getroffen, Alagic einmal auf der Linie retten müssen. RB hatte das Spiel voll im Griff, nutzte seine Chancen aber nicht so effektiv – bis zur 42. Minute: Da brachte Wosz einen Freistoß flach herein, Ohio lenkte ihn mit der Hacke in die Maschen – der verdutzte Alagic hatte wieder das Nachsehen.

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In der zweiten Halbzeit schaltete RB Leipzig einen Gang zurück, Dynamo hatte aber keine zwingenden Möglichkeiten, das Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Die Dresdner waren im Spielaufbau viel zu ungenau, agierten viel zu fehlerhaft. Leipzig blieb da weitaus gefährlicher, wie Woszs Lattenschuss bewies (59. min). In der 71. Minute köpfte RB-Kapitän Eric Martel nach einem Eckball von Wosz – von Hector Hink zu spät bedrängt – das 3:0. Das 4:0 besorgte der Däne Gustav Grubbe Madsen in der Nachspielzeit, als er Ibrahimis Flanke vor Jonas Kühn abstaubte (90.+2 min). Damit holte das Team von Trainer Marco Kurth zum fünften Mal den Pokal.

Dynamo Dresden: Maul – Scharfe (46. Hink), Alagic, Hollenbach, Kühn – Schrewe (46. Hink), Jacobi (74. David) – Kang, Schmidt (74. Kiesewalter) – Saalfrank (46. Rothe), Naderi