12. Februar 2020 / 12:58 Uhr

Dynamo Dresdens Anwalt: Eingriff des Video-Assistenten ein Regelverstoß

Dynamo Dresdens Anwalt: Eingriff des Video-Assistenten ein Regelverstoß

dpa
07.02.2020, Sachsen, Dresden: Fußball: 2. Bundesliga, SG Dynamo Dresden - SV Darmstadt 98, 21. Spieltag, im Rudolf-Harbig-Stadion. Dynamos Patrick Schmidt nach einer vergebenen Chance. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Die SG Dynamo Dresden hat am Montag Einspruch gegen die Wertung der 2:3-Niederlage gegen Darmstadt 98 eingelegt. Der Ausgleich von Patrick Schmidt wurde nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt. © dpa
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Der Rechtsanwalt von der SG Dynamo Dresden Christian Quirling beurteilt die Aberkennung des 3:3 gegen Darmstadt 98 als eine Fehlentscheidung. Der Video-Assistent hätte nicht eingreifen dürfen. Den Antrag auf Herausgabe der Audio-Aufzeichnung zwischen den Schiedsrichtern lehnte der DFB ab.

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Dresden (dpa) - Nach dem Einspruch von Dynamo Dresden gegen die Wertung der 2:3-Niederlage gegen Darmstadt 98 hat der Anwalt des sächsischen Fußball-Zweitligisten Stellung bezogen. Christian Quirling sieht bei der Aberkennung des 3:3 eine Fehlerkette. „Ich vermute einen Regelverstoß des Video-Assistenten durch seinen Eingriff, der sich fortsetzt in einem Regelverstoß des Schiedsrichters, diese unverwertbaren Informationen zu gebrauchen“, sagte Quirling der „Sächsischen Zeitung“ (Mittwoch). Laut des Rechtsanwalts hätte der Video-Assistent nicht eingreifen dürfen, da keine strittige Situation vorlag.

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Ausgleich aberkannt

Dresden hatte am Montag Einspruch gegen die Wertung eingelegt, weil der Ausgleich von Patrick Schmidt in der 72. Minute nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt worden war. Um seine Argumente zu untermauern, wollte Quirling den Funkverkehr zwischen Schiedsrichter Michael Bacher und Videoschiedsrichter Florian Badstübner hören. „Meinen Antrag, mir diese Audio-Aufzeichnung zuzusenden, hat der DFB abgelehnt mit der Begründung, es sei irrelevant, weil im Endeffekt nur der Schiedsrichter entscheide“, sagte Quirling. Zu den Erfolgsaussichten meinte der Anwalt, man gehe „nicht mit aussichtslosen Karten in den Prozess“.

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