09. März 2019 / 08:17 Uhr

Dynamo Dresdens Baris Atik hat wieder richtig Spaß

Dynamo Dresdens Baris Atik hat wieder richtig Spaß

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Baris Atik war seine gute Laune bei der gestrigen Pressekonferenz im Stadion unschwer anzusehen.
Baris Atik war seine gute Laune bei der gestrigen Pressekonferenz im Stadion unschwer anzusehen. © Jochen Leimert
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Dynamos türkischer Offensiv-Allrounder fühlt sich unter dem neuen Trainer Fiel sichtlich wohl und will in Fürth wieder Scorerpunkte sammeln.

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Dresden. Nach seiner Nominierung für die Startelf und seinem – wenn auch etwas glücklichen – Tor beim 2:2 gegen Bochum konnte Baris Atik am vergangenen Sonntag zufrieden nach Hause gehen. Der Offensiv-Allrounder, der gegen den VfL auf dem rechten Flügel begonnen und in der zweiten Halbzeit als Mittelstürmer weitergemacht hatte, war froh über seinen ersten Saisoneinsatz über 90 Minuten. Ein Vertrauensbeweis des neuen Trainers Cristian Fiel, der den Türken nach dessen Kurzeinsatz beim 0:2 in Darmstadt und zuvor zwei Spielen ohne eine einzige Minute auf dem Feld neu motivierte.

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Die SG Dynamo Dresden muss gegen die SpVgg Greuther Fürth eine 0:1-Niederlage hinnehmen. ©
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Unter Fiel fühlt sich der nur 1,69 Meter große, aber kraftvolle und wendige Mittelfeldspieler (Vertrag bis 2022) offenbar wieder wohler als in den letzten Tagen unter dessen Vorgänger Maik Walpurgis. „Man muss sagen: Der Trainer gibt uns sehr viel Selbstvertrauen, das uns in den letzten Wochen gefehlt hat.“ Das Training unter dem Spanier sei nicht bierernst, sondern oft heiter: „Da ist auf jeden Fall viel Spaß dabei – das, was wir brauchen.“ Fiel komme bestens im Team an: „Wie jeder weiß, hat er einen hohen Stellenwert bei uns in der Mannschaft. Jeder genießt es, mit ihm zu arbeiten.“

Spaß am Kicken – das ist für Fiel in der Tat sehr wichtig. „Meine Überzeugung ist einfach die, dass du ohne Spaß an dem, was du tust, nicht erfolgreich sein kannst. Das ist nicht nur so daher gesagt“, bekräftigte Fiel, der seine Trainingseinheiten immer wieder mit Inhalten anreichert, die Lust und Laune machen. Gelächter und Gejohle waren neben scharfen Ansagen und keuchendem Atem in dieser Woche wieder häufiger auf dem Trainingsgelände im Großen Garten zu hören. Fiel ist das recht. Er will, dass seine Spieler auch mal lächeln können: „Wenn du nicht mit Freude auf den Platz gehst, nicht mit Freude an der Kugel bist, dann wirst du – ob über kurz oder lang – auch nicht erfolgreich sein. “

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Baris Atik glaubt, dass die Mannschaft und Fiel auf dem richtigen Weg sind, bald den ersten Sieg anno 2019 einzufahren. Das habe das 2:2 gegen Bochum bewiesen: „Wir haben Gas gegeben, wollten den Fans zeigen, dass wir es besser können, als das, was wir in den Wochen davor gezeigt haben. Wenn wir weiter so mit Leidenschaft spielen, dann kommen auch die nächsten Punkte.“ Am besten sollen die schon am Sonntag (13.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth eingefahren werden. Dort will Atik – von welcher Position auch immer, denn Fiel verriet in Sachen Aufstellung rein gar nichts – nach Möglichkeit wieder treffen, um der Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt zu helfen. Drei Saisontore und zwei Vorlagen sind ihm als Bilanz noch zu mager: „Natürlich ist es mein Ziel, so viele Scorerpunkte zu machen, wie es geht.“

In Fürth zu bestehen, das ist keine leichte Aufgabe, wenngleich die Franken nur zwei Punkte vor Dynamo liegen und somit ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf sind. Fiel hat den starken Auftritt der „Kleeblätter“ am Montag beim HSV genau studiert. Trotz der 0:1-Pleite des Teams von Ex-Dynamo Paul Seguin seien die Franken gefährlich: „Da kommt schon eine gute Mannschaft auf uns zu, die unheimlich gut presst, viel investiert, die in hohem Tempo unterwegs ist. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Atik hat jedenfalls große Lust aufs Gewinnen: „Wir fahren dorthin, um die drei Punkte mit nach Dresden zu nehmen“, so der 24-Jährige. Gelingt ihm und der Truppe der Coup, kann auf der Rückfahrt noch herzhafter gelacht werden.

Ausfallen werden weiter: Florian Ballas, Brian Hamalainen, Moussa Koné und Marco Hartmann. Hinter Patrick Ebert (muskuläre Probleme) steht ein Fragezeichen.

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