25. März 2021 / 21:08 Uhr

Dynamo Dresdens Chris Löwe bewältigt die nächste Etappe

Dynamo Dresdens Chris Löwe bewältigt die nächste Etappe

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Chris Löwe spielte bis zur 51. Minute mit, dann kam Jonas Kühn für ihn. Foto: Jochen Leimert
Chris Löwe bestritt das erste Spiel seit einem halben Jahr. © Jochen Leimert
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Nach fünfmonatiger Verletzungspause und zwei Wochen Teamtraining kickte Chris Löwe endlich wieder mit. Der 31-Jährige stand beim 5:0-Testspielsieg gegen Carl Zeiss Jena 51 Minuten lang auf dem Platz.

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Dresden. Im Mannschaftstraining steht er schon seit dem 9. März, stetig geht es bei Linksverteidiger Chris Löwe bergauf. Am Donnerstagnachmittag konnte der Routinier bei Dynamo Dresden endlich auch wieder mal ein Spiel bestreiten. Es war zwar nur eine Testpartie gegen einen seit Monaten vom Liga-Spielbetrieb verbannten Viertligisten, aber das machte dem 31-Jährigen rein gar nichts aus – er war heilfroh darüber, endlich wieder mal richtig Fußball spielen zu können.

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"Kein leichtes Los gehabt"

Markus Kauczinski schmunzelte: „Er ist heiß gewesen auf das Spiel.“ Der Trainer der Schwarz-Gelben ließ den Vogtländer gern von der Leine und ihn beim 5:0-Sieg gegen die Jenaer bis in die zweite Halbzeit hinein mitkicken. Löwe spielte in einer Dreier-Abwehrkette den linken Part und machte seine Sache solide. Die ganz harten Zweikämpfe mied der Ex-Dortmunder vorsorglich – sie wären bei diesem Testspiel eh nicht angebracht gewesen.

DURCHKLICKEN: Einige Bilder zum Testspiel von Dynamo Dresden gegen Jena

Niklas Kreuzer dringt in den Strafraum der Jenaer ein und schlägt eine Flanke in die Mitte, wo Luka Stor wartet. Zur Galerie
Niklas Kreuzer dringt in den Strafraum der Jenaer ein und schlägt eine Flanke in die Mitte, wo Luka Stor wartet. ©

Sein Coach sagte nach der Partie über den älteren der beiden „Löwen“ im Team: „Ich freue mich, dass er nach der langen Verletzung fit und gesund ist, dass er sich gut fühlt. Er hat ja kein leichtes Los gehabt. Man sieht ja bei ,Harti’ (Marco Hartmann/d. Red.), dass es auch anders ausgehen kann. Es ist nicht selbstverständlich, dass man da noch wiederkommt.“ Marco Hartmann musste nach seiner Knieverletzung im Herbst mit einem schwierigen Heilungsverlauf klarkommen und am Mittwoch in München doch noch operiert werden.

Anders als der Eichsfelder könnte der Vogtländer in den letzten Punktspielen noch mithelfen, wenn es im Aufstiegsrennen auf die Zielgerade geht. Löwe würde nur zu gern seinen Teil dazu beitragen, den bitteren Abstieg im Vorjahr zu korrigieren. Um nicht als Absteiger aufzuhören, hatte er seine Karriere bewusst fortgesetzt. Am 20. Oktober zog er sich dann im Heimspiel gegen den FSV Zwickau (1:2) bei einem Zusammenprall an der Mittellinie eine langwierige Bänderverletzung im linken Knie zu.