24. November 2020 / 09:26 Uhr

Dynamo Dresdens Rudolf-Harbig-Stadion bekommt einen neuen Rasen

Dynamo Dresdens Rudolf-Harbig-Stadion bekommt einen neuen Rasen

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Das leere Rudolf-Harbig-Stadion rund 40 Minuten vor dem Anpfiff der Partie gegen TSV 1860 München.
„Beackern“ traf es zuletzt ganz gut, was die Dynamos auf dem Rasen machten. Nun naht Besserung. © Dennis Hetzschold
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Der Rasen im Rudolf-Harbig-Stadion ist in schlechtem Zustand, doch das soll sich bald ändern. Die Stadiongesellschaft und Dynamo Dresden einigten sich auf ein Finanzierungsmodell und bereits am 15. Dezember gegen den SC Verl soll auf dem neu bestückten Spielfeld gespielt werden.

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Dresden. Die Unzufriedenheit mit der Rasenqualität im Rudolf-Harbig-Stadion nach dem Spiel gegen 1860 München vor einer Woche war groß bei Dynamo Dresden. Doch nun ist Besserung in Sicht. Ab dem 8. Dezember, nach dem Heimspiel gegen Uerdingen, wird das Geläuf ausgetauscht. Darauf einigten sich die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben mit der Stadion-Projektgesellschaft, teilte der Verein am Montag mit.

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„Der sportliche Erfolg von Dynamo Dresden liegt auch uns als Betreiber des Stadions selbstverständlich sehr am Herzen. Daher ist es uns wichtig, möglichst optimale Bedingungen für den wichtigsten Mieter des Stadions zu schaffen“, wird Stadionchef Ronald Tscherning in der Vereinsmitteilung zitiert.

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Die rund 8.000 Quadratmeter große Spielfläche erhält dann innerhalb von zwei, drei Tagen einen neuen Sportrasen, bestehend aus Rispen- und Weidelgrassorten. Der besonders strapazierfähige Belag stammt aus der Nähe von Schwerin. Die etwa 400 Rollen werden in knapp 20 LKW-Lieferungen nach Dresden transportiert und von Fachleuten aus NRW verlegt. Danach ist der Rasen voll belastbar.

Gegen Verl auf neuem Rasen

„Die Rasenpflege im Rudolf-Harbig-Stadion ist vor allem in dieser Jahreszeit und den damit zusammenhängenden Witterungsverhältnissen keine triviale Angelegenheit“, erklärte Dynamos Sport-Geschäftsführer Ralf Becker und ergänzte: „Wir sind dankbar dafür, dass wir zusammen mit dem Stadionbetreiber unkompliziert und partnerschaftlich diese Lösung gefunden haben, um unserer Mannschaft zeitnah wieder bestmögliche Rasenbedingungen bei den Heimspielen bieten zu können.“


Neben den Vereinen leiden unter der Corona-Krise auch die Stadionbetreiber finanziell, da seit Monaten keine Veranstaltungen mehr in den Spielstätten stattfinden können. Dennoch fanden Stadiongesellschaft und SGD ein gemeinsames Finanzierungsmodell. Verläuft alles wie geplant, laufen die Dynamos am 15. Dezember beim Heimspiel gegen den SC Verl erstmals auf dem neuen Rasen auf.