09. August 2020 / 18:48 Uhr

Dynamo Dresdens Trainer Kauczinski moniert Abwehrverhalten seiner Truppe

Dynamo Dresdens Trainer Kauczinski moniert Abwehrverhalten seiner Truppe

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Trainer Markus Kauczinski (rechts) sah Gutes in der Offensive, aber auch grobe Fehler im Abwehrverhalten.
Trainer Markus Kauczinski (rechts) sah Gutes in der Offensive, aber auch grobe Fehler im Abwehrverhalten. © imago images/Dennis Hetzschold
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Der Coach der Schwarz-Gelben bedauert, dass seine Mannschaft gegen Hertha BSC II ein besseres Ergebnis verspielt hat.

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Dresden. Mit einer Niederlage in die Vorbereitungsspiele zu starten, das gefällt keinem. Auch Trainer Markus Kauczinski missfiel, dass Dynamo Dresden am Sonntagnachmittag seinen ersten Test der Sommervorbereitung mit 2:3 gegen die Hertha-Reserve verlor. „Das ärgert mich schon ein bisschen, dass wir das Spiel aus der Hand gegeben haben.“ Zweimal hatte der Zweitliga-Absteiger durch Treffer des Ex-Herthaners Ransford-Yeboah Königsdörffer (7.) und von Neuzugang Panagiotis Vlachodimos (54.) gegen die Truppe von Trainer Andreas Neuendorf vorn gelegen, doch die Führung jeweils verspielt und dann in der 88. Minute noch durch Maximilian Storm einen dritten Gegentreffer kassiert. „Die Gegentore sind ein wenig zu leicht gefallen“, haderte der Gelsenkirchener mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft, die gegen den Regionalligisten beide Halbzeiten mit komplett verschiedenen Aufstellungen und vielen jungen Talenten absolviert hatte.

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Die beiden Kapitäne vor dem Spiel: Dynamos Yannick Stark (links) und Herthas Tony Fuchs Zur Galerie
Die beiden Kapitäne vor dem Spiel: Dynamos Yannick Stark (links) und Herthas Tony Fuchs © Steffen Manig

Beim ersten Gegentor, so Kauczinski, hätte seine Truppe schon energischer eingreifen, den Herthaner Jonas Michelbrink notfalls auch per Foul stoppen müssen. „Wir waren in Überzahl“, gab der Coach zu bedenken. Doch im Großen und Ganzen wollte Kauczinski kein Trübsal blasen und erklärte: „Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Auftreten. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, uns Chancen herausgearbeitet. In der zweiten Halbzeit war es etwas schlechter, die war nicht so gut. Trotzdem haben wir sehr engagiert gespielt. Dafür dass wir erst fünf Tage zusammen sind, sind wir gefährlich gewesen.“

Kauczinski: „Wir müssen uns ... kennen lernen“

Man hätte in der ersten Halbzeit schon vier, fünf Tore machen können, unterstrich er. Dass Herthas Bubis am Ende mehr Sprit im Tank hatten, überraschte den Coach der Dresdner nicht: „Die starten nächste Woche, sind in der Vorbereitung viel weiter.“ Den Test zu absolvieren, fand er trotzdem richtig, „damit man merkt, wo man steht, was man falsch macht und was man noch besser machen kann.“

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Dass gegen Hertha II erst Yannick Stark und dann Marco Hartmann die Kapitänsbinde trug, sagt laut Kauczinski noch nicht viel darüber aus, wer neuer Spielführer und Nachfolger des nach Aue abgewanderten Florian Ballas wird. Die Binde werde jetzt wandern, eine Entscheidung in der Kapitänsfrage werde erst nach dem Trainingslager in Heiligenstadt (19. bis 27. August) fallen. „Wir müssen uns erst einmal kennen lernen, die letzten Jungs sind erst gestern, vorgestern reingeschneit“, begründete Kauczinski sein Vorgehen.