05. März 2022 / 16:26 Uhr

Dynamo Dresdens U19 verliert Heimspiel gegen Wolfsburg

Dynamo Dresdens U19 verliert Heimspiel gegen Wolfsburg

Steffen Manig
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamos Tim Giesen (links) schießt, Wolfsburgs Kofi Jeremy Amoako versucht zu blocken.
Dynamos Tim Giesen (links) schießt, Wolfsburgs Kofi Jeremy Amoako versucht zu blocken. © Steffen Manig
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Die Schwarz-Gelben liefern erst in Durchgang zwei eine richtig intensive Partie gegen den VfL ab. In der ersten Halbzeit agieren sie noch zu passiv und erhalten dafür prompt die Quittung – auch in der Tabelle.

Dresden. Auch im dritten Spiel seit Wiederbeginn des Spielbetriebs in der A-Junioren-Bundesliga bleibt Dynamo Dresdens U19 sieglos. Am Sonnabend kassierte sie vor 71 Zuschauern bei guten Bedingungen im Sportpark Ostra eine 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg. In der Tabelle zogen die Niedersachsen dadurch vorbei, verdrängten die Schwarz-Gelben auf Rang neun.

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Das Tor des Tages für die Gäste fiel in der Mitte der ersten Halbzeit. Matteo Mazzone schaltete sofort und führte einen Freistoß schnell aus. Dessen Adressat Sean Busch war im freien Raum auf und davon und lupfte den Ball sehenswert über SGD-Torwart Erik Herrmann (24.).

„Das Tor war mehr als vermeidbar“, ärgerte sich Dynamos U19-Trainer Willi Weiße. „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv, nicht mutig genug, gerade auch gegen den Ball und dann auch in der Konsequenz im Spiel mit dem Ball. Da haben wir Wolfsburg zu viele Spielanteile überlassen.“ VfL-Mittelfeldmann Lucien Littbarski, Sohn von 1990er-Weltmeister Pierre Littbarski, vergab in der 42. Minute die große Chance zum 0:2. Die Gäste waren in Hälfte eins das bessere Team.

Wenig förderlich für das Dresdner Spiel war sicherlich auch, dass drei Leistungsträger fehlten: Jonas Oehmichen musste nach seiner Roten Karte bei der 3:4-Heimniederlage zwei Wochen zuvor gegen Viktoria Berlin seine restliche Sperre absitzen. Er hatte auch vor einer Woche im Gastspiel beim Halleschen FC (0:0) gefehlt. Auch Verteidiger Lorenz Hollenbach und Stürmer Julius Hoffmann waren diesmal nicht mit von der Partie.

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Zumindest nach dem Seitenwechsel knieten sich die Dynamos aber voll rein und kämpften. „Dann haben wir nach vorn verteidigt, uns dagegengestellt und das Spiel in die Wolfsburger Hälfte verlagert – leider ohne den Ausgleich zu machen. Die Situationen dafür waren da“, trauert Willi Weiße der einen oder anderen vergebenen Chance nach. Das Fazit seines Wolfsburger Kollegen Daniel Bauer fiel positiver aus: „Ein unglaublich intensives Spiel. Wir sind sehr froh, drei Punkte mitzunehmen.“

Dynamo: Herrmann – Lehmann, Becker, Weyh – Schmidt (46. Bräunling), Hasenberg, Giesen, Schulze (78. Hink) – Haffke (46. Menzel), Saliger – Kosak

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