05. Februar 2022 / 08:24 Uhr

Dynamo Dresdens Verteidiger Ehlers freut sich auf die Duelle mit Hansa-Stürmer Verhoek

Dynamo Dresdens Verteidiger Ehlers freut sich auf die Duelle mit Hansa-Stürmer Verhoek

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Für Kevin Ehlers ist das Heimspiel gegen Hansa etwas Besonderes, denn er wurde in Rostock bis zur U17 ausgebildet.
Für Kevin Ehlers ist das Heimspiel gegen Hansa etwas Besonderes, denn er wurde in Rostock bis zur U17 ausgebildet. © Jochen Leimert
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Der 21 Jahre alte Innenverteidiger, der Ende August beim 3:1-Hinspielsieg in Rostock noch verletzt fehlte, brennt auf das Spiel gegen seinen Ex-Verein und dessen Torjäger.

Dresden. Auf der Online-Pressekonferenz am Freitag kommt Kevin Ehlers rüber wie immer: entspannt, cool, selbstsicher. Der 21 Jahre alte Innenverteidiger von Dynamo Dresden ruht in sich. Nervosität vor dem Prestigeduell mit seinem Ausbildungsverein Hansa Rostock? Keine Spur. „Ehle“ erklärt auch warum, das so ist: „Ich weiß, was auf mich zukommt.“ Es sei ja auch nicht das erste Mal, das er mit Dynamo gegen Hansa spielt, wo sein Vater Uwe A-Jugendcoach und Co-Trainer bei den Profis ist. Vor dem Spiel sei es familienintern etwas ruhiger gewesen, aber eigentlich nicht viel anders als sonst. Tipps vom Vater gebe es keine, die brauche er gegen Hansa auch nicht, so der Abwehrhüne, der in der U17 von der Waterkant an die Oberelbe wechselte.

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Wenn Ehlers junior am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Mitaufsteiger aufläuft, dann weiß er genau, wen er mit Hansas Torjäger John Verhoek (10 Saisontore) vor sich hat: „Ich freue mich, habe letztes Jahr schon gegen ihn gespielt. Das waren intensive Duelle, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Er ist ein Spieler, an dem man sich gut aufreiben kann, wo man alles reinhauen muss, um da die Zweikämpfe zu gewinnen – und genau das mag ich.“

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Trainer Alexander Schmidt glaubt, dass Ehlers gut gegen Verhoek aussehen wird, denn er schätzt seinen Spieler: „Er ist sehr robust, kopfballstark, hat ein sehr gutes Zweikampfverhalten, hat eine gute Beidfüßigkeit und vor allem eine sehr gute Mentalität, ein gutes Coaching und Ausstrahlung – alles, was für einen guten Innenverteidiger nötig ist.“ Schmidt setzte sogar noch einen drauf: „Ich glaube, dass Kevin auf Sicht ein potenzieller Erstliga-Spieler ist.“ Der Gelobte vernahm es ohne äußere Regung. Er weiß, dass er am Sonntag liefern muss und Lob im Profifußball schnell in Tadel umschlagen kann, wenn es mal nicht läuft. Das hat er auch von seinem Vater gelernt, der früher für Hansa, Aue, Augsburg, Osnabrück und 1860 München spielte.

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