20. Mai 2014 / 10:39 Uhr

Dynamo-Idol Häfner kämpft gegen den Krebs

Dynamo-Idol Häfner kämpft gegen den Krebs

Stephan Lohse
Dresdner Neueste Nachrichten
Reinhard Häfner
Reinhard Häfner © Archiv
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Dynamo-Idol Reinhard Häfner muss einen erneuten Schicksalsschlag verkraften: Der 62-Jährige leidet an Prostatakrebs.

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Dresden. Dynamo-Idol Reinhard Häfner muss einen erneuten Schicksalsschlag verkraften: Der 62-Jährige leidet an Prostatakrebs. Der gebürtige Sonneberger befindet sich schon länger wegen einer schweren Nierenerkrankung in ärztlicher Behandlung und muss regelmäßig zur Dialyse, dabei wurde beim früheren DDR-Auswahlspieler auch der Krebs diagnostiziert. Der Olympiasieger von 1976 ist seit einer Weile nicht mehr arbeitsfähig und musste seine Tätigkeit als Physiotherapeut im Rehazentrum Nord aufgeben.

Der Dresdner Morgenpost, für die der vierfache DDR-Meister und vierfache FDGB-Pokalsieger seit Jahren eine Fußball-Kolumne schreibt, verriet Häfner: „Ich bin 110-prozentig schwerbeschädigt und bekomme derzeit ein Übergangsgeld. Mit 63 gehe ich dann richtig in Rente. Doch ich hoffe, irgendwann wieder arbeiten zu können, wenigstens stundenweise.“ Der 58-malige DDR-Auswahlspieler, der vor einigen Jahren von den DNN-Lesern in die Dynamo-Traumelf gewählt wurde, hofft, dass er bald eine Spenderniere erhält und auch den Krebs besiegen kann. Die Krankheit sei in einem frühen Stadium erkannt worden und therapierbar: „Demnächst beginnt eine Hormonbehandlung“, so Häfner, der in der Vergangenheit schon mit Alkoholproblemen und Depressionen zu kämpfen hatte.