06. Mai 2019 / 14:03 Uhr

Eckernförder SV und Gettorfer SC für's Derby gerüstet

Eckernförder SV und Gettorfer SC für's Derby gerüstet

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Und Tor: Der Gettorfer Yannick Wolf erzielte gegen die Satruper Sebastian Clausen (verdeckt) und Leif Peters (re.) das Tor des Tages zum 1:0-Sieg.
Und Tor: Der Gettorfer Yannick Wolf erzielte gegen die Satruper Sebastian Clausen (verdeckt) und Leif Peters (re.) das Tor des Tages zum 1:0-Sieg. © Reinhard Gusner
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Die Frage nach den Verlierern des 27. Spieltag in der Landesliga Schleswig ist schnell beantwortet: Der TSV Altenholz und der Büdelsdorfer TSV verloren ihre Auswärtsspiele und stecken weiter tief im Abstiegskampf fest – vor ihrem direkten Duell am Sonnabend. Dagegen bleibt an der Tabellenspitze alles nah beisammen: Während sich der TuS Jevenstedt auf Rang zwei vorschob, pirschte sich auch der Gettorfer SC an die Aufstiegsränge heran und ist dem Eckernförder SV auf den Fersen – am Freitag wird das Derby in Gettorf angepfiffen.

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Gettorfer SC - TSV Nordmark Satrup 1:0

Nach einem sehr ansehnlichen Spiel jubelten die Gastgeber. „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner verdient gewonnen“, freute sich der Co-Trainer des GSC, Benjamin Ekelmann. Sein Team hatte in der Anfangsphase Probleme mit dem Pressingspiel der Satruper. Aber nach einer hundertprozentigen Torchance der Gäste bekam der GSC die Partie mehr und mehr in den Griff. „Wir haben uns ein Übergewicht erspielt und waren unterm Strich das gefährlichere Team“, so Ekelmann. Das goldene Tor erzielte Yannick Wolf (61.) nach einer starker Einzelaktion per Flachschuss.

Klickt euch durch die Fotos zur Begegnung zwischen dem Gettorfer SC und dem TSV Nordmark Satrup:

Gettorfs Tim Marten Wick (Nr.33) bleibt Kopfballsieger gegen den Satruper Lasse Petersen. Zur Galerie
Gettorfs Tim Marten Wick (Nr.33) bleibt Kopfballsieger gegen den Satruper Lasse Petersen. ©
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TuS Jevenstedt - Schleswig 06 6:0

Eine eindeutige Geschichte gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten. „Es war wichtig, dass unsere Einstellung stimmte. Ich bin super zufrieden mit der Mannschaft“, freute sich TuS-Co-Trainer Andre Paulsen. Schon im ersten Durchgang stellten Jan-Mattes Szalies (7.), Timo Klug (14.) und Mirko Mrosek (37.) die Zeichen auf Sieg. Schleswig erspielte sich keine einzige Torchance. So hatte der TuS leichtes Spiel und schraubte das Ergebnis durch die Treffer von Mathis Mrosek (57.), noch einmal Klug (64.) und Marten Schlüter (90.) in die Höhe.

TSV Friedrichsberg-Busdorf - Eckernförder SV 4:4

Ein Punktgewinn der Moral und der Fitness. „Wenn wir nach 1:4 zurückkommen, fühlt sich das wie ein Sieg an“, erklärte Maik Haberlag, Trainer des ESV. Die Gäste gingen durch Leon Apitz (13.) in Führung. Nach einem Fehler im ESV-Spielaufbau kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Danach kippte die Partie. „Unsere Abstände waren zu groß, wir haben den Mut verloren“, haderte Haberlag. Doch Eckernförde kämpfte sich zurück. „Wir waren zum Ende hin das fittere Team und haben uns Chancen im Zwei-Minuten-Takt erspielt“, lobte der ESV-Coach. Christopher-Dirk Nommels (51.), Ole Altendorf (78.) und Franz-Philip Tuchen (89.) sorgten für den Endstand.

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Osterrönfelder TSV - TSV Altenholz 2:1

Während der OTSV einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machte, steckt Altenholz weiter im Tabellenkeller fest. „Das ist eine Vollkatastrophe. Wir machen hier 90 Minuten lang das Spiel“, monierte TSVA-Coach Kristian Hamm. Kevin Rathjen (3.) brachte den OTSV mit einer Bogenlampe in Führung. Doch die Spielkontrolle übernahmen die Gäste. „Wir haben das Spielfeld zu breit gelassen. Das hat Altenholz in die Karten gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht“, betonte OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann. Für Aufregung sorgte ein strittiger Elfmeterpfiff in der Schlussphase. „Das ist total frustrierend, weil der Fehler spielentscheidend war“, so Hamm, der mitansehen musste, wie Vitalijs Stols (83.) vom Punkt verwandelte. Zwar konnte Pierre Didier Webessie (92.) nach einem ebenfalls fragwürdigen Elfmeter verkürzen, doch für mehr reichte es nicht. „Wir freuen uns über diesen Arbeitssieg, aber beide Elfer sind ein Witz“, gestand Fuhrmann.

VfR Horst - Büdelsdorfer TSV 3:2

Der erste Rückschlag ereilte den Büdelsdorfer TSV in der Anfangsphase, als sich Lasse Tischer die Schulter auskugelte. Das Spiel war daraufhin mehr als 30 Minuten unterbrochen. Der BTSV steckte den Schock jedoch zunächst weg und erarbeitete sich viele Möglichkeiten. „Die Veränderungen von Volker Truschkowski haben angeschlagen. Die Mannschaft war da und hat alles gegeben“, erklärte Rolf Bannas, Büdelsdorfs Fußballchef. Doch obwohl die Gäste zweimal durch Marvin Jessen (45.+13) und Adam Mubarak (48.) in Führung gingen, standen sie nach 90 Minuten abermals mit leeren Händen da.

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 27. Mai 2019.

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39 Tore ©

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