24. April 2018 / 12:59 Uhr

Eckernförder SV verschafft sich Luft nach unten

Eckernförder SV verschafft sich Luft nach unten

Jürgen Griese
Kieler Nachrichten
ESV-Trainer Töns Dohrn feierte einen Dreier mit seinem Team.
ESV-Trainer Töns Dohrn feierte einen Dreier mit seinem Team. © Griese
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„Heute hat sich endlich einmal alles gedreht und für uns zum Guten gewandt“, bejubelte Trainer Töns Dohrn das Siegtor seines Mittelfeldspielers Max Gülzner.

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Eckernförder SV – BW Löwenstedt 3:2 (2:1)

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Der Eckernförder SV und sein Trainer Töns Dohrn werden ihre Einstellung zur Nachspielzeit nach dieser Partie wohl überdenken: Hatten die Schwarz-Weißen in den letzten Wochen und Monaten häufig unliebsame Erfahrungen in den Schlusssekunden gemacht und mehrfach Punkte gelassen, war ihnen das Glück diesmal hold. „Heute hat sich endlich einmal alles gedreht und für uns zum Guten gewandt“, bejubelte Dohrn das Siegtor seines Mittelfeldspielers Max Gülzner, der in den letzten Sekunden der Partie mit einem „Tor des Monats“ in den Winkel des Löwenstedter Gehäuses getroffen hatte. In einer robust aber fair geführten Begegnung hatte Thore Fürst (38.) wie aus heiterem Himmel die von Dirk Wallochny erzielte Eckernförder Führung (20.) ausgeglichen.

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Diese Scharte wetzte Tim Schikorr postwendend aus (40.), doch ESV-Keeper Marcel Weynell musste in der zweiten Hälfte ein zweites Mal hinter sich greifen: Nach einem Handspiel von Gülzner (Dohrn: „Ich weiß langsam nicht mehr, wann ein Handspiel vorliegt und wann nicht.“) traf Jannik Reichenberg vom Elfmeterpunkt (61.) und läutete damit eine Zitterpartie für die Platzherren ein, die Dohrn später als „Nervenschlacht“ bezeichnete. Aus der erlöste ihn dann schließlich Max Gülzner.Für den Eckernförder SV steht schon morgen das nächste Heimspiel an, wenn der Büdelsdorfer TSV um 19 Uhr seine Visitenkarte am Bystedtredder abgibt. Gelingt den Eckernfördern der dritte Sieg in Folge, „dann wäre der Drops wohl gelutscht“, so Dohrn, für den der Klassenerhalt dann Fakt wäre.