30. Juli 2019 / 11:45 Uhr

Eckernförder SV will einstelligen Oberliga-Platz erreichen

Eckernförder SV will einstelligen Oberliga-Platz erreichen

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Hintere Reihe von links nach rechts: Torwarttrainer Tim Steingräber, Tim Schikorr, Timo Bamler, Lukas Witte, Lars Puphal, Franz-Philip Tuchen, Melwin Horstmann, Leon Engelbrecht, Co-Trainer Andrè Witte, Mittlere Reihe von links nach rechts: Sportlicher Leiter Michael Hansen, Jan-Ole Jürgensen, Thilo Lorenz, Jannes Mohr, Tim Münz, Henrik Stöterau, Betreuer Jörg Lorenz, Chef-Trainer Maik Haberlag, Unterste Reihe von links nach rechts: Wladislaw Dietrich, Christopher Nommels, Leon Apitz, Marcel Weynell, Torben Christensen, Lennart Mahrt, Julian Zülsdorff, Ole Altendorf, Es fehlen: Leon Knittel, Nicolas Lietz, Janis Hinterleitner, Thies Waschewski, Co-Trainer Henning Ströh, Athletiktrainer Alex Bloch, Physiotherapeutin Katrin Vorbeck,  Teamarzt Dr. Norbert Lins
Hintere Reihe von links nach rechts: Torwarttrainer Tim Steingräber, Tim Schikorr, Timo Bamler, Lukas Witte, Lars Puphal, Franz-Philip Tuchen, Melwin Horstmann, Leon Engelbrecht, Co-Trainer Andrè Witte, Mittlere Reihe von links nach rechts: Sportlicher Leiter Michael Hansen, Jan-Ole Jürgensen, Thilo Lorenz, Jannes Mohr, Tim Münz, Henrik Stöterau, Betreuer Jörg Lorenz, Chef-Trainer Maik Haberlag, Unterste Reihe von links nach rechts: Wladislaw Dietrich, Christopher Nommels, Leon Apitz, Marcel Weynell, Torben Christensen, Lennart Mahrt, Julian Zülsdorff, Ole Altendorf, Es fehlen: Leon Knittel, Nicolas Lietz, Janis Hinterleitner, Thies Waschewski, Co-Trainer Henning Ströh, Athletiktrainer Alex Bloch, Physiotherapeutin Katrin Vorbeck, Teamarzt Dr. Norbert Lins © Sven Janssen
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Die Denkweise hat sich verändert. Mannschaft, Spieler und Trainer sind gewachsen – in nur einer Saison. Beim Eckernförder SV werden keine kleinen Brötchen mehr gebacken. Ganz im Gegenteil. Nach dem sensationellen zweiten Platz in der vergangenen Saison der Fußball-Landesliga Schleswig sind die Schwarz-Weißen souverän in die Oberliga aufgestiegen. In der Regel stapeln Aufsteiger erst einmal tief. Doch das sei die falsche Herangehensweise, meint ESV-Trainer Maik Haberlag. Der 33-Jährige lebt eine andere Philosophie vor.

„Ich werde keine Vermeidungsziele ausrufen und mich nicht hinstellen und sagen: Wir wollen nicht absteigen“, stellt der ESV-Coach unmissverständlich klar. Stattdessen haben er und die Mannschaft gemeinsam „Erreichungsziele“ ausgearbeitet. Es sind hohe Ziele, nach denen die Eckernförder streben wollen. Spätestens seit dem Zeitpunkt, an dem in der vergangenen Saison der Klassenerhalt rechnerisch perfekt war und die Schwarz-Weißen in der Tabelle nur noch nach oben blickten, hat sich diese hungrige und positive Denkweise in den Köpfen verfestigt. Und die Eckernförder haben Gefallen daran gefunden. Nun gilt es, diesen Weg fortzuführen. „In der Oberliga wollen wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen“, verdeutlicht Haberlag und legt direkt nach: „Außerdem wollen wir den Kreispokal gewinnen.“

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Es sind ambitionierte Ziele. Das weiß auch der ESV-Coach. „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen. Aber wir verfolgen eine klare Idee, und ich bin mir sicher, dass wir die Punkte einfahren werden“, so Haberlag, der in seinem zweiten Jahr als Trainer der Schwarz-Weißen dort weitermachen will, wo er am Ende der vergangenen Spielzeit aufgehört hat. „Die Mannschaft soll sich auch in der Oberliga weiterentwickeln“, sagt er und hat es im Sommer direkt vorgemacht: Haberlag hat die Prüfung zur Trainer-A-Lizenz bestanden und darf damit im Herrenbereich bis zur Regionalliga und im Junioren- und Frauenbereich ligaunabhängig alle Mannschaften betreuen.

„Auch individuell will jeder Spieler besser werden. Das ist dann eben auch meine Aufgabe. Schließlich müssen wir dies erreichen, um weiter erfolgreich zu sein“, so der Aufstiegstrainer, der sich in der Landesliga nahezu jede Woche auf seine Akteure zu 100 Prozent verlassen konnte. Doch im gesamten Saisonverlauf hatte der ESV nicht nur die eine starke Elf. „Wir hatten von Phase zu Phase immer wieder abwechselnd formstarke Spieler, die sich diese Stärke im Training erarbeitet und es am Wochenende auf dem Platz umgesetzt haben“, freut sich Haberlag. „Das muss in diesem Jahr wieder so sein.“

Denn einfacher wird es in der Oberliga ohnehin nicht. Das ist jedem klar. Die Qualität der Staffel ist deutlich größer. „Unsere Qualität im Kader ist dagegen auf dem gleichen Stand wie im letzten Jahr. Wir müssen daher wieder alles daran setzen, uns einen Lauf zu erarbeiten. Teamgeist und Mentalität müssen uns erneut in jedem Spiel auszeichnen. Wenn wir das an den Tag legen, bin ich sehr optimistisch“, sagt der Übungsleiter der Eckernförder, der außerdem weiß: „Uns hat in der Oberliga gar keiner so richtig auf dem Schirm.“ Er und sein Team wollen dafür sorgen, dass sich das ändert.

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