30. November 2018 / 10:30 Uhr

Eckernförder SV will sich gegen die Husumer SV fürs 0:4 im Hinspiel revanchieren

Eckernförder SV will sich gegen die Husumer SV fürs 0:4 im Hinspiel revanchieren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Eckernförder wollen auch gegen die Husumer SV so jubeln wie hier beim bislang höchsten Saisonsieg über den VfR Horst.
Die Eckernförder wollen auch gegen die Husumer SV so jubeln wie hier beim bislang höchsten Saisonsieg über den VfR Horst. © Reinhard Gusner
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Größer hätte der letzte Brocken vor der Winterpause nicht sein können: Der Eckernförder SV erwartet mit der Husumer SV zum Topspiel den souveränen und immer noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Schleswig zum letzten Spiel dieses Jahres. Auf eine Revanche für die Hinspielniederlage hofft der Gettorfer SC beim Tabellendritten TuS Jevenstedt. Und der TSV Altenholz will sich nach zuletzt zwei Niederlagen mit einem Sieg bei IF Stjernen Flensborg in die Winterpause verabschieden und damit den Abstand zur abstiegsgefährdeten Tabellenregion vergrößern.

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Eckernförder SV – Husumer SV (So., 14 Uhr)

Mit der 0:4-Niederlage in Husum am 11. August begann für die Eckernförder eine torlose Negativserie von drei Schlappen in Folge. Können sich die Gastgeber nun für ihre höchste Saisonniederlage revanchieren? „Die Niederlage damals hat uns nicht umgehauen“, so ESV-Coach Maik Haberlag, der die anschließende positive Entwicklung seiner Mannschaft lobt. Die hat auch dazu geführt, dass man im Gegensatz zum Hinspiel („Da waren wir noch nicht so weit wie heute“) nun mit gestärktem Selbstbewusstsein und dem Vertrauen auf eigene Stärken gegen den Spitzenreiter antritt. „Wir freuen uns darauf, vielleicht bekommen wir eine Begegnung auf Augenhöhe hin“, weiß Haberlag seine Spieler hochmotiviert und sieht es als Vorteil an, „dass wir befreit aufspielen können“. Freiheiten will man dem Husumer Torjäger-Trio Kevin Knitel (elf Tore), Fabian Arndt und Hendrik Fleige (je neun) allerdings nicht einräumen. „Ich hoffe auf viele Zuschauer und bin sicher, dass meine Mannschaft in das letzte Spiel dieses Jahres alles reinhauen wird“, kündigt Haberlag an und ergänzt: „Wir werden nichts abschenken.“

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TuS Jevenstedt – Gettorfer SC (So., 14 Uhr)

An den Verlauf des Hinspiels erinnert sich der GSC nur ungern. Gegen starke Jevenstedter lag man 0:2 zurück, glich zum 2:2 aus und kassierte im unmittelbaren Gegenzug noch das entscheidende 2:3. Inzwischen haben sich die Gettorfer stabilisiert und als einziges Team der Liga alle drei Spiele der Rückrunde gewonnen. „Unseren guten Lauf wollen wir vor der Winterpause natürlich gerne fortsetzen und versuchen, unsere Serie auszubauen“, sieht GSC-Coach Christian Schössler gute Gründe für eine Wiedergutmachung. Kevin Link ist aus dem Urlaub zurück. Auf Torejagd geht auch wieder Yannick Wolf, allerdings nicht für die Gettorfer, sondern für die Bundeswehr-Nationalmannschaft, die in den Niederlanden mit dem Gastgeber und Griechenland beim Qualifikations-Blitzturnier um die Tickets für die WM-Teilnahme in China spielt.

IF Stjernen Flensborg – TSV Altenholz (Sbd., 15.30 Uhr)

„Das ist gut so.“ TSVA-Coach Kristian Hamm freut sich darüber, dass das letzte Spiel vor der Winterpause beim Aufsteiger auf jeden Fall stattfinden soll. Gespielt wird auf Kunstrasen. Der TSV Altenholz will sich nach zwei Niederlagen beim Gettorfer SC (4:5) und gegen den VfR Horst (0:2) mit einem Erfolgserlebnis in die spielfreie Zeit verabschieden. „Wir werden nochmals alles in die Waagschale werfen, um unsere spielerische Weiterentwicklung zu dokumentieren. Zudem können wir den geschrumpften Abstand zu den Abstiegsplätzen wieder wachsen lassen“, sagt Hamm, der allerdings auf Janosch Barho (Rotsperre), Eric Hansen (beruflich verhindert) und Routinier Lasse Jensen (Rippenprellung) verzichten muss. Vorsicht ist definitiv geboten: Die Flensburger schossen sich am vergangenen Wochenende mit einem 8:0-Kantersieg gegen Schlusslicht Schleswig 06 bis auf zwei Punkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. „Die glauben an ihre Chance. 8:0 gewinnt man nicht eben so. Allerdings stehen sie auch in der Pflicht“, konstatiert Hamm, der ein „intensives Duell“ erwartet. Das Hinspiel gewannen die Altenholzer nach einer starken ersten Halbzeit souverän mit 3:1.

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