04. August 2019 / 10:13 Uhr

Effektivität des TuS Sulingen zwingt den VfL Bückeburg in die Knie

Effektivität des TuS Sulingen zwingt den VfL Bückeburg in die Knie

Jörg Bressem
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Louis Othmer (links) und der VfL Bückeburg können sich in Sulingen zu selten durchsetzen. © Uwe Kläfker / Archiv
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Der TuS Sulingen wird zum Angstgegner des VfL Bückeburg. In der letzten Saison wurde die Mannschaft von Torben Brandt vom ehemaligen Oberligisten vor eigenem Publikum vorgeführt, jetzt gab es dort zum Saisonauftakt eine 1:4-Packung.

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Der Sieg der Gastgeber stand eigentlich schon zur Pause so gut wie fest. Doch was sich zunächst einmal krass anhört, war eine engere Kiste als sonst. Diesmal war der Niveauunterschied nicht so groß, diesmal konnte der VfL Bückeburg einigermaßen mithalten. Doch gegen die gnadenlose Effektivität der Platzherren war kein Kraut gewachsen. „Jede Chance ein Treffer“, staunte VfL-Sprecher Murat Akgün.

Spielentscheidend war aber auch, dass die Bückeburger Abwehr beim Sulinger Doppelschlag zum 2:0 von Chris Brüggemann (25.) und Dennis Pissor (26.) in Unordnung war. Danach kamen auch die Gäste gut ins Spiel, doch sie schufen keine Fakten, obwohl zum Beispiel bei Jonas Abrams Lattentreffer und Marvin Steigmanns Nachschuss sogar eine Großchance gegeben war (39.). Immerhin stand es durch das Eigentor von Dennis Neumann aus der 35. Minute zu diesem Zeitpunkt nur noch 1:2 aus Bückeburger Sicht.

Louis Othmer hatte den Treffer mit seiner scharfen Hereingabe förmlich erzwungen. Als aber Brüggemann in der 43. Minute mit dem Sulinger 3:1 den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte, war das eine Vorentscheidung. VfL-Torwart Leon Großkelwing hatte einen Freistoß gut gehalten, als der Ball aber erneut in den Strafraum kam, war er bei Brüggemanns Kopfball machtlos.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann immer mehr, dass der VfL Bückeburg Spieler wie Alexander Bremer, Jakob Kühn, Finn-Kristian Fischer oder Nils Rinne noch nicht gleichwertig ersetzen kann. Die Gäste waren zwar bemüht, entwickelten aber zu wenig echte Gefahr. Mit dem Kontertor von Pissor hatte sich der TuS Sulingen zudem bereits in der 50. Minute ein sicheres Polster geschaffen.

Von den Platzherren, aber auch vom VfL Bückeburg, war danach nicht mehr viel zu sehen. 20 Meter vor den Toren versandeten die Angriffe. „Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit entschieden“, fand Akgün.

VfL Bückeburg: Großkelwing, Abram, Landfester, Werner, Miles Sydow, Steigmann, Versick (80. Geng), Othmer (59. Kohnert), Bastian Könemann, Mensching, Schröder.

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