27. Dezember 2021 / 16:24 Uhr

Egal ob Infekt oder kräftiger Schweizer: Nichts und niemand kann Wolfsburgs Schlitte stoppen

Egal ob Infekt oder kräftiger Schweizer: Nichts und niemand kann Wolfsburgs Schlitte stoppen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Champ of the champions: Der Wolfsburger Matthias Schlitte (M.) war nicht zu besiegen.
Champ of the champions: Der Wolfsburger Matthias Schlitte (M.) war nicht zu besiegen.
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Nichts konnte ihn stoppen. Weder ein Infekt, noch ein kräftiger Schweizer. Für Armwrestler Matthias Schlitte vom VfL Wolfsburg gab es in  Thaleischweiler-Fröschen zweimal Gold zum Jahresabschluss.

Für Armwrestler Matthias Schlitte endet das Jahr mit einem absoluten Paukenschlag! Beim internationalen Turnier Black Forest - Battle of Arms holte der Mann vom VfL Wolfsburg gleich zwei Gold-Medaillen. „Ich hatte im Vorfeld des Turniers mit einem Infekt zu kämpfen und lag zwei Wochen richtig flach. Dennoch wollte ich als Jahresabschluss unbedingt teilnehmen und den organisierenden Armwrestling-Club aus Freiburg unterstützen“, so Schlitte zu den Vorzeichen. So trat der deutsche Meister zunächst nur in der angestammten Klasse bis 75 Kilogramm an.

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Trotz der krankheitsbedingten Zwangspause zeigte sich der Wolfsburger glänzend aufgelegt. Nachdem er die nationale und internationale Konkurrenz hinter sich gelassen hatte, traf er im Finale auf Alex Michalov. Auch hier behielt Schlitte gegen den erfahrenen Duisburger die Nerven und sicherte sich Gold.

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Im Anschluss galt es nun noch den Sieger aller Klassen zu küren - in der offenen Champ-of-the-Champions-Klasse. „Ich war zunächst verunsichert, ob ich mir das nach der Krankheit noch zumuten soll. Meine starke Performance hat mich selbst dann auch überrascht und ich ließ mich überreden“, so Schlitte.


Zum Glück! Auch den schwereren Athleten ließ er keine Chance und besiegte so auf dem Weg ins Finale die Meister der Klassen bis 88 kg und bis 105 kg. Hier wartete schon ein echter Brocken: der Schweizer Christoph Schneiter (130 kg). Der VfLer, der zur Wahl bei Wolfsburgs Sportler des Jahres steht, bewies erneut seine momentan herausragende Form und setzte sich in der bevorzugten Top-Roll-Technik pfeilschnell durch.

Seine kurze Weihnachtspause ist übrigens seit Montag wieder beendet, bereits am 7. Januar wird er mit einem Supermatch über sechs Runden die Armwrestling-Saison 2022 einläuten.