05. August 2018 / 18:43 Uhr

Egestorf/Langreder mit Remis gegen Lüneburg - aber "wir haben es besser gemacht als in Havelse"

Egestorf/Langreder mit Remis gegen Lüneburg - aber "wir haben es besser gemacht als in Havelse"

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Germanias Mirko Dismer (links) fliegt an Felix Vobejda vorbei.
Germanias Mirko Dismer (links) fliegt an Felix Vobejda vorbei. © deisterpics/Stefan Zwing
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Trotz einiger Torchancen reichte es für den 1. FC Germania Egestorf/Langreder nur für ein 0:0 gegen den Lüneburger SK Hansa. Trainer Jan Zimmermann ist dennoch nicht unzufrieden, weil seine Mannschaft cleverer agierte als noch gegen den TSV Havelse.

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Immerhin haben die Spieler des 1. FC Germania Egestorf/Langreder aus ihren Fehlern am vergangenen Mittwoch in Havelse gelernt. Beim 0:0 gegen den destruktiven Lüneburger SK gab sich die Mannschaft schließlich mit einem Punkt zufrieden, statt – wie noch in Garbsen – auf den Siegtreffer zu drängen und dabei die Abwehrarbeit zu sehr zu vernachlässigen. „Wir sind nicht unzufrieden“, sagte Germanen-Trainer Jan Zimmermann nach der Partie. „Wir haben es besser gemacht als in Havelse“, stellte auch er fest.

Die Lüneburger agierten mit einer massiven Fünfer-Abwehrkette und waren an einem konstruktiven Spiel nicht großartig interessiert. Die Egestorfer hingegen waren bemüht, die richtige Mischung aus einer sicheren Hintermannschaft und dennoch druckvollem Spiel nach vorne zu finden. „Wir wollten viel für das Spiel tun. Aber wir haben uns immer wieder die Zähne ausgebissen“, so Zimmermann.

Das sind die Bilder zur Partie 1. FC Germania Egestorf/Langreder gegen den Lüneburger SK Hansa:

Lüneburgs Rhami Ghandour (links) bringt Egestorfs Torben Engelking zu Fall. Zur Galerie
Lüneburgs Rhami Ghandour (links) bringt Egestorfs Torben Engelking zu Fall. ©
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Germania mit vielen Chancen

Aufgrund von vielen Foulspielen vonseiten der Lüneburger kam selten ein richtiger Spielfluss auf. Die besten Möglichkeiten für die Platzherren vergaben Torben Engelking, der allerdings an Torwart Ole Springer scheiterte. Robin Gaida verpasste eine Hereingabe knapp, Dominik Behnsens Schuss nach Vorlage von Engelking wurde im letzten Moment geblockt und Lennart Novotnys Schuss wurde von Springer pariert. Die Germanen schnürten in den letzten 20 Minuten die Lüneburger in deren Hälfte ein und die Mühen wären in der letzten Minute fast belohnt worden. Allerdings setzte Marek Waldschmidt seinen Kopfball aus fünf Metern knapp neben das Tor.

Die Lüneburger setzten das gesamte Spiel auf schnelle Konter, doch die Gastgeber waren nahezu über die gesamte Spielzeit aufmerksam. „Wir wollten uns nicht zu sehr locken lassen“, sagte Zimmermann, der seine Mannschaft nur kurz vor der Pause entschieden bremsen musste. „Da wurden sie etwas unruhig und wollten zu sehr auf Sieg spielen.“

Germanias Torwart Markus Straten-Wolf hatte einen relativ ruhigen Tag, dennoch musste er stets auf der Höhe sein. Denn in einer kurzen Phase nach einer Stunde Spielzeit tauchten die Gäste zweimal gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Doch Straten-Wolf wehrte beide Male gut ab und die Egestorfer übernahmen schnell wieder die Spielkontrolle. „Wir wollten aber nicht um jeden Preis den Sieg erzwingen“, so Zimmermann.

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