23. August 2019 / 11:59 Uhr

Egestorf/Langreder vor Topspiel in Delmenhorst: "Müssen uns nicht verstecken"

Egestorf/Langreder vor Topspiel in Delmenhorst: "Müssen uns nicht verstecken"

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Germania-Trainer Paul Nieber habe unter der Woche mit seinen Spielern positiv kommuniziert(Archivbild).
Germania-Trainer Paul Nieber habe unter der Woche mit seinen Spielern "positiv kommuniziert"(Archivbild). © Debbie Jayne Kinsey
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Bisher ist die Bilanz der des 1.FC Germania Egestorf/Langreder ausgeglichen: Jeweils ein Spiel haben die Calenberger gewonnen, verloren und unentschieden gespielt. Am Samstag geht es nun gegen die Top-Mannschaft des SV Atlas Delmenhorst. Trainer Paul Nieber hat Respekt vor dem Gegner, der im DFB-Pokal gegen Werder Bremen sogar in Führung ging.

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Der Reiz des Unbekannten wartet auf den 1. FC Germania Egestorf/Langreder: In der Oberliga bekommen es die Calenberger mit dem SV Atlas Delmenhorst zu tun – dieses Duell hat es bislang noch nie gegeben. Die Auswärtsaufgabe beginnt morgen um 16 Uhr im 12.000 Zuschauer fassenden Städtischen Stadion an der Düsternortstraße.

"Das ist ein Gegner mit gehörig Qualität"

Gegnerbeobachtung vor dem TV betrieb Egestorfs Coach am 10. August beim DFB-Pokalspiel der Delmenhorster in der ersten Runde zu Hause gegen Werder Bremen. Der Underdog ging in der 30. Minute sogar in Führung, letztlich setzte sich der Bundesligist aber standesgemäß mit 6:1 durch. „Das ist ein Gegner mit gehörig Qualität, bei dem einige Spieler mit Regionalliga-Erfahrung dabei sind. Wir müssen uns vor denen aber nicht verstecken“, sagt Nieber.

Die Bilder zum Spiel 1. FC Germania Egestorf/Langreder gegen MTV Gifhorn

Germanias Christopher Kowohl (rechts) grätscht gegen Marius Martinowski. Zur Galerie
Germanias Christopher Kowohl (rechts) grätscht gegen Marius Martinowski. ©
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Noch steckt Verunsicherung in der jungen Oberliga-Elf

Dass seine Germania am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den MTV Gifhorn nach einer 3:0-Führung nur 3:3 spielte, ließe sich mit der Verunsicherung erklären, die solch einer jungen Mannschaft in einigen Situationen noch anzumerken sei. „Ich habe keinem meiner Spieler da einen Vorwurf gemacht und unter der Woche sehr positiv mit ihnen kommuniziert“, sagt der Coach. Er vertraue seinen Auserwählten weiterhin und werde mit seinen Spielern durch diese schwierige Phase gehen, die seiner Meinung nach bald wieder ein Ende finden wird. „Wir verfolgen unseren Plan weiterhin, und bald werden die Ergebnisse auch stimmen“, sagt er.

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Startelf-Comeback von Robin Gaida?

Bis auf die Langzeitverletzten reist Nieber mit allen gesunden Spielern nach Delmenhorst. Zeki Dösemeci hat wieder mit dem Lauftraining begonnen, für einen Einsatz reicht es aber wohl noch nicht. Gegen Gifhorn bekam Abwehrspezialist Robin Gaida nach langer Verletzungspause in der Schlussphase einige Minuten Spielzeit. „Robin gibt uns natürlich einen Qualitätsschub, nach seiner Verletzungshistorie wollen wir ihn aber nicht verheizen“, sagt Nieber. Man werde schauen, was die medizinische Abteilung sagt und wie sich Gaida selbst fühle. „Wenn es von allen Seiten ein Okay gibt, ist er selbstverständlich ein Kandidat für die Startelf“, sagt Nieber über den 24-Jährigen.

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