04. April 2021 / 18:24 Uhr

Eggestein beklagt "unnötigste Niederlage": Bitteres Eigentor in Stuttgart bringt Werder in Bedrängnis

Eggestein beklagt "unnötigste Niederlage": Bitteres Eigentor in Stuttgart bringt Werder in Bedrängnis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Maximilian Eggestein (links) war nach der Pleite gegen Stuttgart bedient.
Maximilian Eggestein (links) war nach der Pleite gegen Stuttgart bedient. © IMAGO/Avanti
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Plötzlich muss Werder Bremen in der Tabelle wieder nach unten schauen: Nach der 0:1-Niederlage beim VfB Stuttgart könnten auf die Hanseaten in der Bundesliga bittere Wochen zukommen. Die kommenden Gegner haben es in sich. Maximilian Eggestein beklagte die Pleite nach einem Eigentor von Ludwig Augustinsson.

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Schock für Werder Bremen im Sonntagnachmittag-Spiel gegen den VfB Stuttgart - und die Rückkehr in den Abstiegskampf? Durch ein spätes Eigentor von Ludwig Augustinsson (81. Minute) setzte sich der Aufsteiger im Heimspiel mit 1:0 durch. Werder kassierte indes die dritte Niederlage in Serie - und könnte im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal in Bedrängnis geraten. Der Vorsprung des Teams von Trainer Florian Kohfeldt auf den Relegationsplatz beträgt zwar noch recht komfortable sieben Zähler, mit RB Leipzig und Borussia Dortmund hat der SVW in der Liga als nächstes aber zwei hohe Hürden vor sich.

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Dementsprechend bedient zeigte sich Bremen-Profi Maximilian Eggestein, der wegen Meckerns seine fünfte Gelbe Karte kassierte und gegen Leipzig am Samstag fehlen wird: "Das war die bislang unnötigste Niederlage in dieser Saison", meinte der ehemalige U21-Nationalspieler bei Sky. Trainer Kohfeldt bemühte sich später während der PK darum, für Ruhe zu sorgen: "Der Abstand nach unten ist stabil, wir werden wachsam sein, unsere Leistung weiter bringen und nicht in Panik verfallen."

Das Fehlen diverser Offensivkräfte und Vollstrecker machte sich auf beiden Seiten durchaus bemerkbar. Als alles schon auf ein torloses Unentschieden hindeutete, bugsierte Werders Augustinsson den Ball in Bedrängnis und aus kurzer Distanz aber noch ins eigene Netz. Es war bereits das dritte Bremer Eigentor in dieser Saison - nur die schon so gut wie sicher abgestiegenen Schalker (fünf) haben mehr. "Durch so ein Gegentor zu verlieren, ist extrem bitter", sagte Eggestein, dem es schwer fiel, Positives aus dem Spiel mitzunehmen.

Während die Bremer nach unten schauen müssen, richtet der VfB den Blick nach oben. Mit nur vier Punkten Rückstand auf den Europa-League-Platz ist Träumen erlaubt. "Das fühlt sich gut an, wir sind nur noch einen Punkt vom Saisonziel 40 entfernt", sagte Sportdirektor Sven Mislintat. "Dann werden wir mal gucken, was dabei am Ende rumkommt." Das muss auch Werder, und hoffen, dass die Konkurrenz aus Mainz oder Bielefeld nicht mehr so konstant punktet wie zuletzt.