07. Mai 2019 / 13:22 Uhr

Egzon Lahi traf für Eutin 08 per Freistoß zum 1:1 beim Tabellenzweiten in Heide

Egzon Lahi traf für Eutin 08 per Freistoß zum 1:1 beim Tabellenzweiten in Heide

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Eutins Trainer Dennis Jaacks ärgerte sich in Heide über ein Phantomtor der Dithmarscher, war aber mit dem 1:1 grundsätzlich zufrieden.
Eutins Trainer Dennis Jaacks ärgerte sich in Heide über ein Phantomtor der Dithmarscher, war aber mit dem 1:1 grundsätzlich zufrieden. © Uwe Paesler
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Eutin 08 trotz weiterhin allen personellen Engpässen. Nur Stunden vor dem Auswärtsspiel beim Heider SV sagten Nico Bruns und Lion Glosch bei Coach Dennis Jaacks wegen kurzfristiger Erkrankungen ab. Dennoch blieben die Rosenstädter beim 1:1 (0:1) beim HSV im siebten Spiel in Folge ungeschlagen.

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„Es ist schon brutal, wie arg wir diese Saison gebeutelt sind. Aber mittlerweile sind wir Meister im Improvisieren“, sagte Jaacks. Auf die fiebrigen Erkältungen reagierte der 34-Jährige mit einem Anruf bei Florian Hölk, der bis zum Rückzug dem Kader der zweiten Mannschaft der Nullachter in der Verbandsliga angehört hatte. „Hölk war in Kiel. Das hat ihm und uns Zeit gebracht“, berichtet Jaacks, der Hölk in der Schlussphase (87.) mit der Einwechslung zu seinem Oberligadebüt verhalf. Zu diesem Zeitpunkt stand es an der Westküste Spitz auf Knopf.

Die Eutiner hatten es verpasst, ihr Chancenplus in eine Führung umzumünzen. Vier Mal klatschte das Leder an Latte (30./61.) oder Pfosten (5./67.). „Heide hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn wir häufiger getroffen hätten“, konstatierte Jaacks. Jubeln durften indes zunächst nur die Gastgeber, als Schiedsrichter Truels Reichardt auf Intervention seines Linienrichters nach einem Gieseler-Kopfball auf Tor (12.) entschied. „Es war für jedermann sichtbar, dass Florian Ziehmer den Ball deutlich vor der Linie klärt. Es war ein Phantomtor“, haderte Jaacks mit der Entscheidung, bekannte aber auch: „Für beide Teams ging es um nichts mehr, dann kann man eine solche Entscheidung etwas lockerer nehmen. Trotzdem darf das nicht passieren. Das war unglücklich.“

Immerhin traf auch Eutin. Egzon Lahi zirkelte einen direkten Freistoß über die Mauer zum 1:1 (60.) ins Netz. „Seine Standards hatten heute höchste Qualität“, lobte Jaacks. In der Schlussphase drängten beide Teams auf den Siegtreffer. Doch es passte ins Bild, dass sowohl der HSV als auch Eutin 08 den Lucky Punch verpasste. 08-Keeper Nicky Wulf vereitelte eine Großchance von Azat Selcuk (89.). Auf der Gegenseite ließ Rasmus Tobinski den Hochkaräter aus (90.+1).

„Wenn man sich die Personalnot ansieht, muss man trotz aller Chancen, auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Wir haben schließlich beim Teilnehmer zur Regionalliga-Aufstiegsrunde gespielt“, resümierte Jaacks. Derweil konnte er mit Gerrit Griese einen weiteren Neuzugang vermelden. Griese rückt aus der zweiten Mannschaft in den Ligakader auf und stand bereits in Heide als Linksverteidiger in der Startelf, musste aber wegen einer Prellung nach 26 Minuten ausgewechselt werden. „Das ist bezeichnend in unserer jetzigen Situation. Wir sehnen das Saisonende herbei“, kommentierte Jaacks die Verletzung.

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