04. Oktober 2020 / 15:47 Uhr

Ehemaliger Wolfsburger Eishockey-Star beim Angeln ertrunken

Ehemaliger Wolfsburger Eishockey-Star beim Angeln ertrunken

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Manny Reinholtz
Tödlich verunglückt: Manny Reinholtz, der in den späten 80ern für den ESC Wolfsburg im alten Eispalast verteidigte. © Boris Baschin
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Tödlicher Unfall bei einem Angel-Ausflug! Manny Reinholtz, früher Verteidiger beim damaligen Zweitligisten ESC Wolfsburg, ist in in Kanada im Alter von 62 Jahren ums Leben gekommen.

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Traurige Nachricht für Wolfsburgs Eishockey: Manfred „Manny“ Reinholtz, Verteidiger zu glanzvollen Zeiten des ESC Wolfsburg ist am Samstag vor einer Woche tödlich verunglückt.

Bei einem Angelausflug, seinem liebsten Hobby neben seiner Eishockey-Leidenschaft, die er bis ins hohe Alter ausgelebt hatte, war der 62-Jährige in Sawhill Lake in seiner kanadischen Heimat aus dem Boot gestürzt, ist offenbar ertrunken, konnte nur noch tot geborgen werden. „Sehr traurig“, sagt Dieter Reim, langjähriger Wolfsburger Eishockey-Funktionär und beim ESC damals Obmann. „Manny war ein Sunnyboy, der Fröhlichste in der Truppe, der mit seiner Art viel für den Zusammenhalt der Mannschaft getan hat.“

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Von 1987 bis 1989 hatte Reinholtz für den ESC gespielt, der damals mit seinem Super-Duo John Markell/Mark Kosturik, mit Akteuren wie Erwin Forster, Frank Gentges,Fred Carrol, Garth Bannartyne, Toni Jurasek, Jacob Martin, Christian Eckart, „Meckes“ Schneider und Edwin Mattern regelmäßig den alten Eispalast füllte. Reinholtz hinterlässt seine Ehefrau Debi und zwei Söhne.

Vor seinem Wechsel nach Wolfsburg war Reinholtz in Deutschland noch für Schwenningen in der Bundesliga udn für Bremerhaven in der 2. Liga aktiv gewesen.