08. November 2019 / 18:00 Uhr

Ehre für Benckendorf: HSV Handballer vom DHB ausgezeichnet

Ehre für Benckendorf: HSV Handballer vom DHB ausgezeichnet

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hendrik Benckendorf in Aktion.
Hendrik Benckendorf in Aktion. © Florian Petrow
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Der Deutsche Handballbund hat Hendrik Benckendorf vom HSV Hannover für seine Leistung im Spiel gegen den TuS Vinnhorst  ausgezeichnet. Die Vinnhorster waren nach dem verschenkten Derbysieg sauer auf sich selbst.

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Die Nachricht kam für Hendrik Benckendorf überraschend. Der Kapitän des Drittligisten HSV Hannover wurde vom Deutschen Handball-Bund zum Spieler des 10. Spieltages gewählt. Der 30-Jährige hatte in letzter Sekunde das 26:26 beim TuS Vinnhorst gerettet. Er gibt sich bescheiden: „Es freut mich. Aber nach einem Spiel wie gegen Vinnhorst gilt eine solche Berücksichtigung der Mannschaft.“ Manager Dirk Schroeter freut sich über die bundesweite Aufmerksamkeit: „Das spricht für unsere Arbeit im Verein.“

Der HSV will am Samstag (19.30 Uhr) gegen Schwerin das nächste Achtungszeichen setzen. Die Mecklenburger sind etatmäßig klarer Favorit, hinken ihren Ansprüchen aber hinterher. „Es ist ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Trainer Stephan Lux. Allerdings sind die Einsätze von Sascha Muscheiko (Knieprobleme), Julius Bausch und Joel Wolf (beide umgeknickt) fraglich.

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Vinnhorsts Otto gesperrt

Tim Otto steht dem TuS Vinnhorst nach der Roten Karte gegen den HSV am Samstag (19.30 Uhr, live auf sportdeutschland.tv) beim TSV Altenholz wieder zur Verfügung. Der verschenkte Derbysieg wirkte im Training nach. „Einige Jungs waren sauer auf sich. Aber das ist auch gut so“, sagt Trainer Nei Cruz Portela, der ein schwieriges Spiel erwartet. „Wir müssen einen guten Tag erwischen.“

Dem Tabellenletzten Burgwedel steht das Wasser vor der Partie am Sonntag (16 Uhr) beim 1. VfL Potsdam bis zum Hals. Vier Zähler beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer. „Wir arbeiten an Lösungen“, sagt der sportliche Leiter Friedrich Kastening, der personelle Veränderungen nicht ausschließt.

Nur einen Punkt besser ist die TSV Burgdorf II. Der Optimismus von Trainer Heidmar Felixson vor der Partie bei Eintracht Hildesheim (Sonntag, 17 Uhr) ist ungebrochen, obwohl er wegen des parallelen Spiels der Recken nicht weiß, wen er zur Verfügung hat: „Das ist auch ein Vorteil, da Hildesheim nicht weiß, wer bei uns aufläuft.“

Den Frauen des Hannoverschen SC gelang noch kein Erfolgserlebnis. Morgen (18 Uhr) gegen den SC Alstertal könnte der Tabellenletzte den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen.

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