25. Oktober 2022 / 19:16 Uhr

Ehrenpräsident Erwin Staudt in Sorge um VfB Stuttgart: "Mit diesem Kader steigt der VfB ab"

Ehrenpräsident Erwin Staudt in Sorge um VfB Stuttgart: "Mit diesem Kader steigt der VfB ab"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erwin Staudt hat Zweifel an der Kader-Qualität des VfB Stuttgart.
Erwin Staudt hat Zweifel an der Kader-Qualität des VfB Stuttgart. © imago images/Future Image (Montage)
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Der VfB Stuttgart befindet sich in einer sportlichen Krise. Seit Pellegrino Matarazzo entlassen wurde, steht Interimstrainer Michael Wimmer in der Verantwortung. Der Abstiegskampf bleibt aber das große Thema bei den Schwaben. Laut Ehrenpräsident Erwin Staudt braucht es dringend Verstärkung, damit der Klassenerhalt gelingt.

Ehrenpräsident Erwin Staudt hat Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit des VfB Stuttgart in der Bundesliga. "Der Verein muss in der Winterpause was unternehmen", sagte der 74-Jährige im Interview von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten (Mittwoch). "Mit diesem Kader steigt der VfB ab." Ein dritter Abstieg nach 2016 und 2019 wäre "furchtbar".

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Staudt, von 2003 bis 2011 VfB-Präsident, vermisste beim 0:5 zuletzt bei Borussia Dortmund "Laufbereitschaft und Leidenschaft". Mit Blick auf die unklare Vertragssituation des Sportdirektors Sven Mislintat forderte er "eine schnelle Entscheidung". Verantwortlich dafür ist der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle, der einst unter Staudt gearbeitet hat.

Wehrle hat auch Sami Khedira als Berater angestellt – was Staudt begrüßt. Der Weltmeister von 2014 besitze "Führungsfähigkeiten und strategisches Geschick". Staudt traut Khedira eine Aufgabe im Management des VfB "absolut zu".

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