22. Juni 2018 / 16:00 Uhr

Eichsfeld Gymnasium Duderstadt auf Platz 2

Eichsfeld Gymnasium Duderstadt auf Platz 2

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Milly Ehrhadt (links) von der LG Eichsfeld gewinnt den 50 m Lauf. Zweite wird ihre Vereinskollegin Lena Isecke.
Milly Ehrhadt (links) von der LG Eichsfeld gewinnt den 50 m Lauf. Zweite wird ihre Vereinskollegin Lena Isecke. © Hinzmann
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Beim Leichtathletik-Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ landet das Eichsfeld Gymnasium Duderstadt auf Platz 2. Das Copernicus-Gymnasiums Löningen hatte die Nase vorn.

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Hoch motiviert gingen die Mädchen des Eichsfeld-Gymnasiums Duderstadt in das Leichtathletik- Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ im Göttinger Jahnstadion. „Na gewinnen natürlich“, gaben sie einstimmig als Ziel vor. Am Ende fehlten den Sportlerinnen, die in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2005-2008) angetreten waren, als Zweitplatzierte rund 200 Zähler zum Sieg. Dieser ging mit 5621 Punkten an die Sportlerinnen des Copernicus-Gymnasiums Löningen. Auf den Plätzen drei und vier folgten das Aue-Geest-Gymnasium Harsefeld und das Gymnasium Josephinum Hildesheim.

Bei den Mädchen der Wettkampfklasse (WK) III, welche die Jahrgänge 2003 bis 2006 umfasst, ging der Sieg mit 6645 Punkten und damit rund 600 Zählern Vorsprung an das Windthorst-Gymnasium Meppen. Maßgeblich zum Titelerfolg trug Lana Teiken bei, die mit 5,51 Metern auf Rang zwei der aktuellen Landesbestenliste W15 sprang und mit einer Weite von 52 Metern im Ballwurf hervorstach. Deutlich knapper war die Entscheidung zwischen Rang zwei und drei: die IGS Roderbruch hatte nur 41 Punkte Vorsprung auf die Goetheschule aus Einbeck.

Ähnlich deutlich war der Sieg in der WK II der Jahrgänge 2001 bis 2004 mit 7516 Punkten. Marie Dehning vom Christian-Gymnasium Hermannsburg trug mit 5,64 Metern im Weitsprung und 41,05 Metern im Speerwurf maßgeblich zum Gesamtsieg ihrer Schule bei. Auf den weiteren Rängen folgten das Gymnasium aus Burgdorf mit 6800 und Melle mit 6758 Punkten sowie das Tilman-Riemenschneider-Gymnasium aus Osterode, welches auf 6536 Zähler kam.

Etwas verwundert betrachteten manche Zuschauer die Teilnehmerliste in der WK IV der Jungen, da die Siegermannschaft vom Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer nicht rein männlich war, sondern durch zwei Mädchen unterstützt wurde. Möglich machte dies eine Regelung, die in der WK IV gemischte Teams erlaubt. Mit 5364 Punkten setzte sich die Schule gegen die Konkurrenz aus Isernhagen, Einbeck und Scheeßel durch.

Zu einer knappen Entscheidung kam es in der WK III der Jungen. Dort ging der Titel mit 7201 Zählern an das Johannes-Althuis-Gymnasium aus Emden, gefolgt vom Gymnasium Groß Ilsede (7113 Punkte) und dem Gymnasium am Wall Verden (7050). Das Josephinum Hildesheim hätte eine ähnliche Punktzahl erreichen können, jedoch wurden beide Staffeln disqualifiziert, so dass die Schule auf lediglich 5963 Punkte kam.

Mit 11,33 Sekunden über 100 Meter führte Elvio Kremming sein Team von der Lise Meitner Schule Stuhr zum Sieg in der WK II. Auch Lasse Pixberg trug mit 1,72 Metern im Hochsprung und 12,47 Metern im Kugelstoßen maßgeblich zum Erfolg der Schule bei. Das Christian-Gymnasium Hermannsburg stellte neben dem siegreichen Mädchenteam auch eine Jungenmannschaft, die vor dem Gymnasium Damme den zweiten Platz belegte. Rang vier ging an das Gymnasium Groß Ilsede.

Neben dem Sieg dürfen sich die Siegerteams der Wettkampfklassen II und III zugleich über die Qualifikation für das Bundesfinale freuen. Dieses findet Ende September in Berlin statt.

Von Thea Schmidt