08. September 2019 / 20:17 Uhr

Eigene Fehler führen zu zweiter Heimniederlage des Oranienburger HC (mit Galerie)

Eigene Fehler führen zu zweiter Heimniederlage des Oranienburger HC (mit Galerie)

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Drittliga-Handballer des  OHC um Robin Manderscheid (m.) verloren das Heimspiel gegen den TSV Altenholz mit 24:30 (10:16). 
Die Drittliga-Handballer des OHC um Robin Manderscheid (m.) verloren das Heimspiel gegen den TSV Altenholz mit 24:30 (10:16).  © Robert Noeske
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Handball 3. Liga Nordost: Im Spiel gegen den TSV Altenholz erkannten die Oberhavel-Handballer zu viele eigene Fehler, die zu der erneuten Heimniederlage führten.

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Lautstark brüllten die Drittliga-Handballer des TSV Altenholz in der MBS-Arena in Oranienburg am vergangenen Sonnabend im Mannschaftskreis „Auswärtssieg, Auswärtssieg“. Kurz zuvor gewann der Vorjahresdritte beim Oranienburger HC mit 30:24 (16:10) – der Frust bei den Gastgebern war daher nach Abpfiff verständlich und zu spüren. „Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler produziert. So kannst du nicht gegen ein Spitzenteam gewinnen“, sagte Rückraumspieler Tobias Frank, der mit fünf Treffern neben Justus Heil bester Schütze seines Teams war. In der Tabelle steht der OHC nach drei Spieltagen mit 2:4 Punkten auf Rang 12.

Dabei haderte ein Großteil der OHC-Mannschaft nach der Niederlage in der MBS-Arena, es war nach der 27:32-Auftaktniederlage gegen TuS Vinnhorst die zweite Pleite im zweiten Heimspiel, mit der eigenen Fehlerquote. „Wir haben die Bälle nicht richtig gefangen, wenig getroffen und hatten nicht den richtigen Zugriff in der Abwehr“, resümierte OHC-Keeper Paul Porath, der zu Beginn starke Paraden zeigte. Dadurch konnten seine Mannen nach einem 0:1-Rückstand schnell mit 4:2 führen. Dann folgten aber mehrere Minuten ohne eigenen Treffer, während die Altenholzer Tor um Tor warfen und durch sechs Treffer in Serie auf 8:4 davon zogen. Kein Wunder, dass OHC-Trainer Christian Pahl schon nach zehn Minuten eine Auszeit nahm und seine Spieler zu einem klärenden Gespräch auf das Hallenparkett bat. „Wir haben uns gut vorbereitet. Die Mannschaft hat es Scheiße umgesetzt. Und dafür bin ich verantwortlich“, schätzte der OCH-Trainer nach der Partie ein.

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In dieser Phase scheiterte die sonst so treffsichere OHC-Offensive oftmals am gegnerischen Keeper Thöre Jöhnck. „Ich habe einfach eingesammelt, was ich kriegen konnte. Das ist meine Aufgabe, dafür stehe ich da“, äußerte sich der Altenholzer Schlussmann, der den Ball ein ums andere Mal entscheidend parieren konnte. Somit ging es für die Hausherren mit einem 10:16-Rückstand in die Kabinen. „Wir haben uns immer wieder aufgebäumt, kamen etwas ran und machten dann wieder Fehler“, analysierte der OHC-Keeper Paul Porath, der nach der Pause Platz für Simon Herold machen musste. Zudem sollten Rechtsaußen Julius Porath und Rückraumspieler Tobias Frank nach ihren Einwechslungen für mehr Druck sorgen. Als zusätzlich OHC-Linksaußen Dennis Schmöker nach knapp 40 Minuten sein erstes Tor warf und auf 15:18 verkürzte, kehrte auch auf den lautstarken Rängen Hoffnung auf den Heimsieg zurück.

Doch in der Folgezeit verwarfen die Hausherren wieder zu viele Bälle, der Gast aus Schleswig-Holstein zog entscheidend davon und spielte das Match am Ende routiniert runter – so jubelte die TSV-Bank schon fünf Minuten vor dem Abpfiff über den 2. Saisonsieg. „Wir müssen das Ergebnis, das in der Höhe gerecht ist, auswerten“, sagte Dennis Schmöker. „Wir dürfen aber nicht zu lange daran knabbern. Das nächste Spiel wartet schon in Hildesheim.“ Und da wollen die Oranienburger wie zuletzt am Ende auswärts gegen den TSV Burgdorf II jubeln.

In Bildern: Der Oranienburger HC unterliegt dem TSV Altenholz.

Die Drittliga-Handballer des Oranienburger HC verlieren das Spiel in der MBS-Arena gegen den TSV Altenholz mit 24:30. Zur Galerie
Die Drittliga-Handballer des Oranienburger HC verlieren das Spiel in der MBS-Arena gegen den TSV Altenholz mit 24:30. © Robert Roeske
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