29. Oktober 2018 / 10:04 Uhr

Ärgerliches Eigentor gegen Enzen: Koldingen erstmals nur Remis auf eigenem Platz

Ärgerliches Eigentor gegen Enzen: Koldingen erstmals nur Remis auf eigenem Platz

Dennis Scharf
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jannik Buß (hinten) bedrängt seinen Gegenspieler Joshua Kahlert.
Jannik Buß (hinten) bedrängt seinen Gegenspieler Joshua Kahlert. © Dennis Michelmann
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Der Koldinger SV musste sich erstmals in dieser Saison auf eigenem Platz mit einem Unentschieden zufrieden geben. Und das ausgerechnet gegen Tabellen-Schlusslicht TuS Schwarz-Weiß Enzen.

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Erstmals in dieser Saison ist der Koldinger SV in einem Heimspiel nicht über ein Remis hinausgekommen und rutschte auf den dritten Platz der Bezirksliga 3 ab. Gegen Schlusslicht TuS Schwarz-Weiß Enzen mussten sich die Koldinger mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben. „Wir haben den Gegner unterschätzt. Die Enzener sind nicht wie ein Tabellenletzter aufgetreten und werden sicherlich nicht absteigen. Wir haben aber auch nicht gut gespielt“, sagte Spielertrainer Michael Jarzombek.

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Die Platzherren fanden nur schwerlich in die Partie, da die Enzener hoch anliefen und den KSV unter Druck setzten. Die Führung der Gäste resultierte aus einem Eigentor. Einen in den Strafraum geschlagenen Ball lenkte Veit Lepper mit seinem Schienbein ins eigene Tor (22. Minute). Erst kurz vor der Pause kamen die Koldinger in Schwung. Den Ausgleich spielten sie nach einem Konter sehenswert heraus, Nascimento Kembo erzielte das 1:1 (38.).

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Die Wende schaffte Jarzombeks Team im zweiten Abschnitt jedoch nicht mehr. Die sonst so gefürchtete Offensive blieb weitgehend harmlos, in zwei Szenen hätte der KSV allerdings einen Strafstoß zugesprochen bekommen können. „Wir haben viel zu langsam und zu sehr in die Breite gespielt, nicht die Tiefe gesucht“, sagte Jarzombek. Das Schlusslicht war dem Siegtreffer sogar näher. Einmal parierte Keeper Marc Ebeling glänzend, kurz darauf klärte Nils Schwabe auf der Linie. Die Schlussphase mussten die Gastgeber mit einem Mann weniger überstehen, nachdem der bereits verwarnte Patrick Rogalski seinen Gegenspieler festhielt und folgerichtig Gelb-Rot sah (79.).