14. Oktober 2021 / 19:27 Uhr

Keine 18.000 Zuschauer im Stadion: Union Berlin scheitert mit Eilantrag für Wolfsburg-Spiel

Keine 18.000 Zuschauer im Stadion: Union Berlin scheitert mit Eilantrag für Wolfsburg-Spiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
ARCHIV - 02.10.2020, Berlin: Fußball: Bundesliga, 1. FC Union Berlin - FSV Mainz 05, 3. Spieltag, Stadion An der Alten Försterei. Mannschaft von Union Berlin bedankt sich bei den Fans. Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin plant für das Heimspiel am Samstag in einer Woche gegen den SC Freiburg trotz steigender Corona-Infektionszahlen zunächst weiter mit einer Teilnehmerzahl von 5000 im Stadion An der Alten Försterei. Foto: Andreas Gora/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg sind gut 11.000 Zuschauer im Union-Stadion zugelassen. © Andreas Gora/dpa
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Der Berliner Fußball-Bundesligist wollte für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg die Zulassung von maximal 18.000 Fans. Das zuständige Verwaltungsgericht lehnte den Antrag am Donnerstagabend ab, damit werden auch am Sonnabend nur gut 11.000 Zuschauer in das Stadion An der Alten Försterei dürfen.

Der 1. FC Union Berlin ist mit seinem Eilantrag zur Zulassung von maximal 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauern beim nächsten Bundesligaspiel auf 3G-Basis vor dem Verwaltungsgericht in der Hauptstadt gescheitert. Die 14. Kammer lehnte den Eilantrag des Fußball-Bundesligisten am Donnerstag ab. Der Antragsteller könne die weitere Ausnutzung der Stadionkapazität nicht beanspruchen, hieß es in einer Erklärung des Verwaltungsgerichts am frühen Abend. „Der Eingriff sei verhältnismäßig.“

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Damit werden nur rund 11.000 getestete, geimpfte oder genesene Zuschauerinnen und Zuschauer - 50 Prozent der insgesamt möglichen 22.012 Fans - an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) in das Stadion im Stadtteil Köpenick gegen den VfL Wolfsburg können. Der Verein wollte eine Auslastung von 80 Prozent erreichen, nicht geimpfte Menschen aber nicht ausschließen und daher nicht auf 2G-Basis die Partie durchführen.

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„Die tatbestandlichen Voraussetzungen einer Ausnahmegenehmigung“ lägen im konkreten Fall deshalb auch nicht vor, „weil es sich bei den regelmäßig jede zweite Woche stattfindenden Punktspielen in der Fußball-Bundesliga nicht um 'Einzelfälle' handele“, erklärte das Gericht zudem. Gegen die Entscheidung kann Union beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg Beschwerde einlegen.