16. April 2019 / 21:31 Uhr

Ein Fußball-Leuchtturm an der A21

Ein Fußball-Leuchtturm an der A21

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Einen Volltreffer wollen sie mit der Gründung der FSG Saxonia landen: Die Fußballobleute Gerrit Schulz (Wankendorf, v.li.) und Markus Köhn, sowie die Vereinsvertreter Claudia Hopp (Wankendorf), Ute Mühlenberg (Schmalensee) und Jan-Philipp Krawczyk, Vorsitzender des TSV Bornhöved.
Einen Volltreffer wollen sie mit der Gründung der FSG Saxonia landen: Die Fußballobleute Gerrit Schulz (Wankendorf, v.li.) und Markus Köhn, sowie die Vereinsvertreter Claudia Hopp (Wankendorf), Ute Mühlenberg (Schmalensee) und Jan-Philipp Krawczyk, Vorsitzender des TSV Bornhöved. © Christian Detlof
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Der TSV Quellenhaupt Bornhöved, TSV Wankendorf und der SV Schmalensee wollen an der Autobahn 21 einen „Fußball-Leuchtturm“ bauen. Im Wankendorfer Vereinsheim mit dem passenden Namen „Volltreffer“ wurde am Dienstagabend der Zusammenschluss zur Fußballspielgemeinschaft (FSG) Saxonia verkündet.

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Alle Männer- und Nachwuchsmannschaften der drei Vereine, mit Ausnahme der Altherren, werden ab Saison 2019/20 Saxonia-Teams. Nach aktuellem Stand wären das rund 160 Kinder und Jugendliche sowie 55 erwachsene Fußballer. Für Frauen- und Mädchenfußball ist man offen, nur gibt es derzeit keinen im Saxonia-Land.

Teams in der Verbands- und Kreisliga

Die Erweiterung der im zweiten Jahr bestehenden Spielgemeinschaft der Bornhöveder und Schmalenseer hat Auswirkungen auf den Spielbetrieb: Mit dem TSV Wankendorf, dessen Abstieg aus der Landesliga besiegelt ist, und der SG Bornhöved/Schmalensee hätte Saxonia zwei Teams auf Verbandsliga-Ebene, was aber die Statuten nicht erlauben. „Wir werden eine Elf für die Verbandsliga melden, die Ralf Hartmann trainiert. Für die zweite Mannschaft, die in die Kreisliga gehen wird, suchen wir derzeit noch nach einem Trainer“, erklärte Bornhöveds Fußballobmann Markus Köhn. Carsten Baumann wird die dritte Mannschaft coachen, die in der Kreisklasse C antritt.

Neutraler Name schafft Identität

„Durch ein gemeinsames Dach bieten wir uns Talenten aus der Region im Jugend- wie im Seniorenbereich als passende Anlaufstelle an“, setzen Köhn und seine Mitstreiter auf regen Spieler-Zulauf. Auch in der Jugend, in der seit sechs Jahren als SG Wankendorf-Bornhöved erfolgreich zusammengearbeitet wird – auch mit dem SV Schmalensee, SV Bokhorst und TV Trappenkamp. „Mit dem Namen Saxonia, den wir von unserem früheren Projekt, dem Jugendfußballclub Rot-Weiß Saxonia übernommen haben, haben wir einen neutralen Sammelbegriff gefunden, mit dem sich alle identifizieren können“, strahlte TSV Wankendorfs Vereinschefin Claudia Hopp.

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