26. November 2020 / 08:49 Uhr

Ein Garant für den Aufstieg: Trainer Uwe Schneider feiert 60-jähriges Jubiläum

Ein Garant für den Aufstieg: Trainer Uwe Schneider feiert 60-jähriges Jubiläum

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Uwe Schneider
Beim FSV Alemannia Geithain stand Uwe Schneider insgesamt drei Mal als Trainer an der Seitenlinie. © Robin Seidler
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Seit mehr als vier Jahrzehnten ist er eng mit dem Fußball verbunden. Fußballtrainer Uwe Schneider feiert am Donnerstag seinen 60. Geburtstag. Der Coach von Sachsenligist SV Germania Mittweida, der zugleich Inhaber zweier Sportgeschäfte in der Geithainer Innenstadt ist, ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

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Geithain. Seinen 60. Geburtstag feiert am Donnerstag (26. November) der ehemalige Fußballer und heutige Trainer Uwe Schneider, welcher in der hiesigen Region in den vergangenen vier Jahrzehnten fast durchgängig in beiden „Branchen“ unterwegs war beziehungsweise ist. Schneider wohnt in Geithain und betreibt dort seit Anfang der Neunziger ein Sportartikelgeschäft mit inzwischen zwei Filialen.

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Beim ortsansässigen FSV Alemannia war er insgesamt dreimal als Coach im Einsatz, stieg dabei 1993 in die Bezirksklasse sowie 1995 in die Bezirksliga auf. Gleiches gelang ihm 2005 sowie 2009 mit dem benachbarten BSC Motor Rochlitz.

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Mittlerweile sitzt er seit längerem beim SV Germania Mittweida auf der Bank, 2018 glückte ihm der Sprung in die Landesliga. Noch eine Etage höher angesiedelt war der SV Grimma, wo er in der Saison 2003/2004 unter Steffen Ziffert als Assistenztrainer in der Oberliga wirkte.

Zusammen mit Uwe Pfitzner bei Geithain

Als Spieler bestritt er für die BSG Chemie Böhlen drei Begegnungen in der DDR-Oberliga sowie zwei Partien in der DDR-Liga. Nach einem Abstecher zur BSG Aktivist Espenhain in die Bezirksliga wechselte er zur BSG Aktivist Borna, mit welcher er 1988 den Aufstieg in die DDR-Liga schaffte und dort 23 Spiele absolvierte. Nach Ab und Wiederaufstieg lief er dann im Spieljahr 1990/91 für den Nachfolgeverein BSV Borna 26 mal in der zweitklassigen NOFV-Liga auf.


Bei seinem dritten Engagement als Coach in Geithain sowie auf seiner späteren Station in Rochlitz stand ihm übrigens Uwe Pfitzner zur Seite. Dieser beging vor knapp drei Wochen seinen 80. Geburtstag. Als Kicker war Pfitzner vorwiegend in seiner Heimatstadt bei der BSG Motor Geithain aktiv, zudem gab er bei der ISG Lippendorf seine Visitenkarte ab. Zu seiner Generation gehören unter anderem der Ex-DDR-Nationalspieler Henning Frenzel, der ehemalige DDR-Oberligaakteur Peter Schäfer und der kürzlich verstorbene Heinz Krelke.

Pfitzner verdiente sich zu DDR-Zeiten erste Trainersporen im DTSB-Leistungszentrum (TZ). Nach der politischen Wende war er beim heimischen FSV Alemannia als Übungsleiter der zweiten Männermannschaft sowie bei diversen Nachwuchsteams tätig. Im Herrenbereich verschlug es ihn des weiteren jeweils kurzfristig zu den Sportfreunden Neukieritzsch, zum SV Ehrenhain und zum TSV Kohren-Sahlis.