10. März 2021 / 06:08 Uhr

"Es war ein geiler Fight": BVB müde und zufrieden nach Weiterkommen gegen Sevilla

"Es war ein geiler Fight": BVB müde und zufrieden nach Weiterkommen gegen Sevilla

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Riesige Freude: BVB-Trainer Edin Terzic nach dem Schlusspfiff.
Riesige Freude: BVB-Trainer Edin Terzic nach dem Schlusspfiff. © Friedemann Vogel/Getty Images
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Mit Ach und Krach hat Borussia Dortmund das Viertelfinale der Champions League erreicht. Nach dem Spiel waren die Akteure müde - aber zufrieden mit dem 2:2 gegen Sevilla.

Ein Haufen Schimpfwörter flog nach dem Schlusspfiff durch die Luft, schon während der Partie ging es verbal heiß er. Das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Sevilla hatte es in sich - nicht nur rein sportlich. Doch vor allem auf dem Platz ging es heiß zur Sache - und der BVB musste trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung gegen die Spanier am Schluss mächtig zittern. Am Ende reichte das 2:2 aber auch dank des 3:2-Auswärtssieges im Hinspiel zum Weiterkommen.

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"Es war super eng am Ende, unnötig eng", ärgerte sich BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl nach dem Schlusspfiff am Sky-Mikrofon und pustete einmal kräftig durch. Doch Kehl liebte schon als Spieler früher solche Spiele, weshalb er zum Fazit kam: "Es war ein geiler Fight, ein geiles Weiterkommen. Das haben wir uns verdient."

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Verdient war das Weiterkommen allemal - wenngleich es mit großem Aufwand verbunden war. Aber Dortmund kämpfte um jeden Millimeter auf dem Spielfeld und warf alles rein in die sehr aggressiv und teilweise unsauber geführte Partie. "Es war ein hartes Spiel, ich bin müde", sagte Doppeltorschütze Erling Haaland nach dem Abpfiff. Vor allem der Beginn und der Schluss der Partien waren extrem umkämpft. Sevilla drängte den BVB jeweils tief in die eigene Hälfte. Doch die Dortmunder hielten dagegen, bewiesen mentale Stärke, die ihnen in der Vergangenheit immer wieder abgesprochen wurde.


Kehl stolz auf BVB-Team: "Haben uns gewehrt"

"Die kämpferische Einstellung hat gestimmt. Wir haben uns gewehrt und sind verdient weitergekommen", schlussfolgerte Kehl nach dem Abpfiff. Er selbst krämpelte früher als Spieler gern die Ärmel hoch, war als Aggressiv-Leader gefragt. Am Dienstag waren es Spieler wie Haaland oder Thomas Delaney, die gut dagegen hielten. "Es war ein fairer, aber sehr intensiver Fight", sagte BVB-Trainer Edin Terzic nach dem Spiel und freute sich: "Es fühlt sich ganz cool an. Es ist zuletzt nicht selbstverständlich gewesen, zu den besten acht Mannschaften Europas zu gehören."