29. Januar 2020 / 18:56 Uhr

Ein Geldgeber muss her: 96-Tischtennisspielern läuft die Zeit davon

Ein Geldgeber muss her: 96-Tischtennisspielern läuft die Zeit davon

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Dominik Jonack kämpft mit Hannover 96 gegen den Abstieg.
Dominik Jonack kämpft mit Hannover 96 gegen den Abstieg. © Thomas Bork
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Die Zukunft der Frauen ist geklärt, aber wie geht es mit den Tischtennis-Männern von Hannover 96 weiter? Zum Einen kämpfen sie noch gegen den Abstieg aus der 3. Liga, dazu fehlt auch noch das Geld.

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Es ist viel Bewegung drin im Tischtennis-Leistungssport von Hannover 96 – und das ist noch moderat ausgedrückt. Die Frauen, Spitzenreiter in der 3. Liga, wollen zwar Meister werden, verzichten jedoch auf den Aufstieg. „Der Gesamtaufwand in zeitlicher und organisatorischer Hinsicht ist einfach zu groß“, sagt Betreuer Marko Heuer. „Wir sind in der 3. Liga gut aufgehoben.“

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Die Zukunft der 96-Männer ist hingegen komplett unsicher. Wenn das Team, das gerade in die 3. Liga aufgestiegen ist, nicht bald einen Geldgeber findet, steht es vor dem Rückzug. Die Lücke im Etat „ist schon noch sehr groß“, sagt Abteilungsleiter Hans Teille und fügt zuversichtlich hinzu: „Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.“

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"Dann wird es schwierig"

Ein bisschen Zeit wäre noch, Meldeschluss für die 3. Liga ist der 15. März. Teille will allerdings schon in der nächsten Woche Klarheit haben. „Eigentlich läuft uns jetzt schon die Zeit weg, aber wenn die Finanzierung nicht bis zur Landesmeisterschaft am 8. und 9. Februar steht, bin ich nicht mehr zuversichtlich. Dann wird es schwierig.“ Das schlimmste Szenario: Oberliga. Dort spielt die 96-Reserve. „Es kann auch sein, dass ich Sponsoren finde, aber keine Spieler mehr habe, weil denen die Zeit natürlich auch davonläuft.“

Auch sportlich müssen die 96-Männer um die 3. Liga bangen – zwei Punkte trennen sie vom ersten Abstiegsrang. In sechs Heimspielen setzte es fürs Team um Dominik Jonack sechs Pleiten.