02. Mai 2019 / 19:13 Uhr

Ein Punkt gegen Woltorf – und Bortfeld steigt auf

Ein Punkt gegen Woltorf – und Bortfeld steigt auf

Nico Schwieger
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Am Sonntag reicht der TB Bortfeld (weiß-rot) im Heimspiel gegen den VfL Woltorf ein Zähler zum Kreisliga-Aufstieg.
Am Sonntag reicht der TB Bortfeld (weiß-rot) im Heimspiel gegen den VfL Woltorf ein Zähler zum Kreisliga-Aufstieg. © Sönke Rathje
Anzeige

Der Aufstieg ist fast perfekt: Kreisklassen-Spitzenreiter TB Bortfeld kann an diesem Sonntag das Ticket für die Fußball-Kreisliga lösen. Gegner VfL Woltorf allerdings rechnet sich im Kampf um die Aufstiegsplätze auch noch etwas aus.

Anzeige

TB Bortfeld – VfL Woltorf (Sonntag, 15 Uhr). Seit dem zehnten Spieltag steht die TB Bortfeld einsam auf dem Platz an der Sonne. Kein Team hat es mehr geschafft, die Bortfelder vom Thron zu stoßen – nun ist der Sprung in die Kreisliga so gut wie perfekt. „Gefeiert haben wir aber noch nicht, wir sind ganz entspannt. Einen Punkt müssen wir ja noch holen, um uns den Aufstieg zu sichern“, sagt TB-Coach Garrit Klaproth.

Anzeige

Ziel ist es aber, Meister zu werden. „Das ist unser Anspruch“, erklärt Klaproth. Aufgrund des Abstandes zum Tabellenzweiten SSV Stederdorf (neun Punkte) – bei noch fünf offenen Partien – scheint das nur noch Formsache.

Mehr aus der 1. Kreisklasse Peine

Gegner am Sonntag ist der VfL Woltorf, der auch noch viel erreichen kann. „Es ist nicht so, dass wir den Aufstieg und die Härke-Pokal-Quali forcieren. Aber was wir erreichen, nehmen wir gerne mit“, sagt VfL-Co-Trainer Bernd Smolka. Möglich ist noch alles, denn steigt kein Peiner Team aus der Bezirksliga ab, geht auch der Dritte aus der 1. Kreisklasse in die Kreisliga hoch – und der Rückstand auf diesen Rang, den aktuell Vechelde II belegt, beträgt für den VfL nur ein Zähler. Zudem hat er noch ein Nachholspiel zu bestreiten.

Vorrangig ist für Smolka aber die Entwicklung des Teams: „Wir haben eine junge Mannschaft, die noch Zeit hat. Da wollen wir keinen Druck aufbauen.“

Vor der Begegnung haben beide lobende Worte für ihren Gegner. „Als ich vor der Saison gefragt wurde, wer aufsteigt, habe ich uns und Woltorf genannt, weil ich den VfL spielerisch für die beste Mannschaft halte“, erläutert Klaproth.

Smolka hingegen ist von der Dominanz der Bortfelder beeindruckt: „Sie sind das stärkste Team der 1. Kreisklasse und haben den Aufstieg verdient.“ Den sollen die Bortfelder jedoch nicht gegen Woltorf feiern. Smolka hofft, „dass die Konzentration bei der TB jetzt etwas nachlässt. So eine Mannschaft muss man unter Druck setzen. Wir werden aber nicht ins offene Messer laufen“.

Aber schon ein Remis reicht der TB, um nächste Saison in der Kreisliga zu spielen. Für diese Mission hat Klaproth einen großen Kader zur Verfügung: „Ich habe 16 Spieler und meine erste Elf ist an Bord.“

Das sieht beim VfL etwas anders aus. Einige Spieler kamen zuletzt erst aus längeren Verletzungspausen zurück. „Die müssen zunächst wieder herangeführt werden“, erklärt Smolka. Sein Gegenüber rechnet trotzdem mit einer spannenden Partie. „Das wird ein enges Spiel mit einem knappen Ausgang“, prognostiziert Klaproth.

Von Nico Schwieger