24. März 2019 / 20:23 Uhr

Ein Punkt ist für den VfL Wildeshausen zu wenig

Ein Punkt ist für den VfL Wildeshausen zu wenig

Nico Nadig
Weser-Kurier
Enttäuscht: Marcel Bragula, Trainer des VfL Wildeshausen.
Enttäuscht: Marcel Bragula, Trainer des VfL Wildeshausen. © Ingo Möllers
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Bezirksliga-Spitzenreiter muss sich mit einem 1:1 gegen den TSV Abbehausen begnügen / Aggressivität und Tempo fehlen

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Der VfL Wildeshausen ist vor heimischem Publikum nicht über ein 1:1 (1:1)-Unentschieden gegen den TSV Abbehausen hinausgekommen. Da der TuS Obenstrohe bereits einen Tag eher gegen den TuS Eversten in der letzten Minute mit 4:3 gewonnen hat, ist der Vorsprung des Spitzenreiters der Fußball-Bezirksliga auf vier Punkte bei einem Spiel mehr zusammen geschrumpft. "Ein Zähler zu Hause ist zu wenig, für uns ist das enttäuschend", sagte VfL-Coach Marcel Bragula.

Er bemängelte, dass sein Team gerade in der ersten Hälfte einfach nicht aggressiv genug und mit zu wenig Tempo agierte. "Wir haben viele falsche Entscheidungen getroffen", kritisierte der Coach. Und trotzdem gingen die Gastgeber nach 22 Minuten durch Robin Ramke in Front. Alexander Kupka hebelte die TSV-Abwehr mit einem Pass in die Schnittstelle aus, sodass Ramke den Ball ungestört über den Abbehauser Schlussmann lupfen konnte.

Sonderlich lange hielt die Führung der Wildeshauser jedoch nicht an. Nur fünf Minuten später stellte Sebastian Rabe die Uhren wieder auf Null – 1:1. "Den langen Ball kann man besser verteidigen. Aber Rabe legt den Ball mit dem Arm an unserem Torwart vorbei. Der Schiedsrichter erkundigt sich bei seinem Assistenten und der sagt, dass es unabsichtlich war. Das Tor war einfach irregulär", ärgerte sich Bragula. 

Ohnehin ärgerte er sich über den Schiedsrichter. Dieser habe Einfluss auf das Spiel genommen. So habe dieser seinem Team beispielsweise nach einem Foul an Maximilian Seidel einen Elfmeter verwehrt – statt auf Strafstoß entschied der Unparteiische auf Freistoß für den VfL. "Mit dem Spiel kamen unglückliche Begleiterscheinungen. Ich kann das Auftreten des Schiedsrichters nicht nachvollziehen. Und wir mussten auf einem Untergrund spielen, der uns nicht entgegenkam. Warum dieser so war, liegt nicht in meinem Aufgabenbereich", sagte Bragula. Die Schuld für die Niederlage wollte er aber keineswegs allein auf den Unparteiischen oder der Untergrund schieben. Am Ende habe sein Team keine gute Leistung abgeliefert.

In Halbzeit zwei steigerten sich die Krandelkicker zwar und erspielten sich auch mehr Möglichkeiten, im Abschluss fehlte ihnen gegen den TSV Abbehausen jedoch die Konsequenz. Letztendlich blieb es so beim aus Sicht der Gäste unbefriedigenden 1:1.

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