29. August 2016 / 16:26 Uhr

Ein Quartett punktgleich an der Spitze - Spielabbruch in Fohrde

Ein Quartett punktgleich an der Spitze - Spielabbruch in Fohrde

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Grün-Weiß Golm liegt nach zwei Spieltagen ohne Punktverlust und Gegentor an der Tabellenspitze der Kreisoberliga.
Grün-Weiß Golm liegt nach zwei Spieltagen ohne Punktverlust und Gegentor an der Tabellenspitze der Kreisoberliga. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Der zweite Spieltag in der Zusammenfassung.

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Alemania Fohrde – SV Roskow abgebrochen. Tor: 1:0 Jahn (40.). Rot: (80./SV Roskow). Zuschauer: 50. Beim Stand von 1:0 für die Gastgeber aus Fohrde brach Schiedsrichter Christian Mack aus Großwudicke das Spiel zehn Minuten vor dem Ende ab. Roskows Trainer Nico Wolframm wollte nach einem Verweis aus dem Innenraum seinen Platz nicht verlassen. Zuvor hatten sich die Roskower durch die Entscheidungen des Schiedsrichters benachteiligt gefühlt, wobei ein Spieler der Gäste für seine Äußerungen die Rote Karte gesehen hatte. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte Fohrde durch ein Tor von Marco Jahn in der 43. Minute mit 1:0. Über die Wertung des Spiels wird nun wohl das Sportgericht entscheiden.

Werderaner FC II – Grün-Weiß Golm 0:2 (0:0). Tore: 0:1 Wäschke (60.), 0:2 Blum (80.). Zuschauer: 50. Die Werderaner Reserve machte es dem Favoriten aus Golm nicht leicht. „Es war ein sehr intensives und kampfbetontes Spiel, das aber zu jeder Zeit sehr fair war“, sagte Golms Trainer Heino Schüler hinterher. Seine Elf musste mehr dagegenhalten als es ihr lieb war. „Es war ein schweres Stück Arbeit bei diesen hohn Temperaturen. Im Endeffekt haben wir verdient gewonnen, weil wir die besseren spielerischen Mittel hatten“, so Schüler.

Blau-Gelb Falkensee – SV Ruhlsdorf 4:1 (1:1). Tore: 1:0 Jeschke (8.), 1:1 (10) (34.), 2:1 Krüger (70.), 3:1 Karau (81., Foulstrafstoß), 4:1 Piontek (90.+3). Zuschauer: 30. Der Aufsteiger aus Ruhlsdorf begann druckvoll und störte die Aktionen der Blau-Gelben früh. „Wir haben schon frühzeitig in der 8. Minute das 1:0 gemacht, es dann aber nicht geschafft nachzulegen“, sagte der Falkenseer Trainer Carsten Schröder, der nach dem überraschenden Rücktritt von Dirk Hein die Mannschaft betreute. So kam Ruhlsdorf nach einer Fehlerkette der Gastgeber noch vor der Pause zum Ausgleich. Nach dem Wechsel wurde Blau-Gelb wieder besser und nutzte dann auch seine Chancen konsequent, so dass es am Ende ein klares Ergebnis wurde.

Grün-Weiss Brieselang II – Eintracht Glindow 3:1 (0:1). Tore: 0:1 Bodenstab (35.), 1:1 Herm (47.), 2:1 Geßler (50.), 3:1 Börner (80.). Zuschauer: 40. Die Brieselanger Reserve war schon in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, sündigte da aber noch mit ihren Torchancen. Obwohl die Glindower nur sehr wenige Möglichkeiten besaßen, gingen sie trotzdem in Führung. Nach dem Wechsel trafen die Brieselanger dann das gegnerische Tor und drehten schnell den Spieß um. „Am Ende war es ein mehr als verdienter Sieg für uns“, freute sich Grün-Weiss-Trainer Christian Nuß einen Tag vor seinem Geburtstag für ein vorzeitiges Geschenk.

SV Dallgow 47 – Empor Schenkenberg 3:1 (3:0). Tore: 1:0 Löser (10.), 2:0, 3:0 Pinkert (20., 45.), 3:1 Lindauer (75.). Zuschauer: 100. Die Dallgower legten in einer starken ersten Halbzeit die Grundlage für den verdienten Sieg. Durch gutes Stellungsspiel zwangen sie die Schenkenberger immer wieder zu Fehlern. Überragender Akteur bei den Gastgebern war Stürmer Nils Pinkert, der das 1:0 von Daniel Löser vorbereitete und die Treffer zum 2:0 und 3:0 selbst erzielte. Nach dem Wechsel verwalteten die Dallgower bei der großen Hitze ihren Vorsprung. So kamen die Schenkenberger noch zum Ehrentreffer.

Eintracht Friesack – RSV Eintracht 1949 II 1:4 (0:2). Tore: 0:1, 0:2 Böttcher (35., 37.), 1:2 Hohmann (57.), 1:3 Krüsemann (80.), 1:4 L. Bialosscek (89., Eigentor). Rot: Wüstenhagen (61./RSV Eintracht II). Zuschauer: 40. Die favorisierten Gäste bestimmten die erste Halbzeit und gingen durch einen Doppelschlag von Levi Böttcher in Führung. Nach dem Wechsel wurde Friesack besser. Nach dem Anschlusstreffer und dem Platzverweis für RSV-Akteur Kevin Wüstenhagen schien die Partie kippen zu können. Doch ein von Luca Krüsemann zum 3:1 verwerteter Konter beendete die Hoffnungen der Eintracht aus Friesack auf einen Punktgewinn. Nach dem Eigentor der Gastgeber kurz vor Schluss stand das Endergebnis fest. „Der Sieg für den RSV Eintracht fiel nach dem Spielverlauf zu hoch aus“, meinte Friesack-Trainer Michael Hofmann.

Borussia Belzig – SG Saarmund 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Krüger (70.). Zuschauer: 40. Beide Seiten waren von Beginn an darauf aus, ein Gegentor zu vermeiden. So spielte sich das Geschehen in den ersten 45 Minuten vornehmlich zwischen den Strafräumen im Mittelfeld ab. Nach dem Wechsel bekamen die Belziger das Geschehen besser in den Griff. Beide Seiten legten nun aber eine immer härtere Gangart ein, was viele gelbe Karten sowohl für Belzig als auch für Saarmund zur Folge hatte. In der 70. Minute traf Sebastian Krüger nach Vorarbeit des kurz zuvor eingewechselten Danny Becksmann zum 1:0 für die Gastgeber. Die Saarmunder verstärkten danach ihre Offensivbemühungen und drängten Belzig in deren Hälfte zurück. Die Abwehr der Borussen konnten sie aber nicht mehr überwinden.

Borussen sorgen für ersten Heimdreier

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Borussen sorgen für ersten Heimdreier © Jörgen Heller
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