29. Juni 2020 / 15:00 Uhr

Ein Wolfsburger bleibt beim VfL: Klinger-Vertrag bis 2021 verlängert

Ein Wolfsburger bleibt beim VfL: Klinger-Vertrag bis 2021 verlängert

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Niklas Klinger bleibt beim VfL
Niklas Klinger bleibt beim VfL
Anzeige

Torwart Niklas Klinger bleibt ein weiteres Jahr beim VfL Wolfsburg. Der einzige gebürtige Wolfsburger im Kader hat seinen Vertrag bis 2021 verlängert.

Anzeige
Anzeige

Der VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit Torwart Niklas Klinger um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der gebürtige Wolfsburger teilte sich in der vergangenen Saison die Position des dritten Keeper beim VfL mit Phillip Menzel und Lino Kasten und trägt bereits seit 17 Jahren das VfL-Trikot - er ist der einzige gebürtige Wolfsburger im Kader. Eine Handverletzung bremste ihn zwischenzeitlich aus, in der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Regionalliga-Saison kam er darum lediglich auf zwei Einsätze für den VfL II. „Klinger ist ein verlässlicher Spieler, der in seiner Entwicklung noch nicht am Ende ist. Es ist schön, dass wir den Weg gemeinsam fortsetzen", so VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer.

So präsentiert der VfL Wolfsburg den neuen Look

Maximilian Arnold Zur Galerie
Maximilian Arnold ©

2003 war Klinger vom SV Reislingen/Neuhaus zum VfL gekommen - er hatte sich bei einem Talenttag empfehlen können. Fan war er schon vorher. „Ich war schon als Kind mit meinem Vater im Stadion am Elsterweg. Ich hätte mir das damals nie träumen lassen, dass ich da mal mitspielen kann“, erinnerte sich der 24-Jährige zu Beginn der gerade abgelaufenen Saison. „Das macht mich natürlich stolz, für den VfL spielen zu dürfen."

Mehr zum VfL Wolfsburg

Bis zu seinem 15. Lebensjahr war er für den VfL sogar als Feldspieler aufgelaufen, er ist als Torwart ein "Spätberufener". Regelmäßig trainierte er in der vergangenen Spielzeit bei den Profis mit. „Der VfL Wolfsburg ist mein Verein", sagt er zu seiner Vertragsverlängerung." Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung und das Vertrauen. Mein Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft, so dass ich glücklich bin, weiter auf Bundesliga-Niveau dabei sein zu können."

Der VfL hat zudem den Wechsel von Mamoudou Karamoko nun auch offiziell bestätigt. Das franzöische Sturmtalent spielt in der kommenden Saison unter Trainer Valérien Ismael beim Linzer ASK, dem Ex-Klub von VfL-Chefcoach Oliver Glasner. „Mamoudou hat in der U23 bewiesen, welche Qualitäten in ihm stecken. Es ist nun wichtig, dass er den nächsten Schritt in seiner Karriere geht und sich im Profibereich weiterentwickelt. Wir wünschen ihm alles Gute“, so Marcel Schäfer. Der 21-Jährige war erst zu Beginn der Saison von der Zweitvertretung von Racing Straßburg in die VfL-Fußball.Akademie gewechselt, war Stammspieler beim VfL II und kam in dieser Saison zu seinen ersten Bundesliga-Einsätzen.