08. September 2019 / 11:42 Uhr

Eine gute Aktion reicht Optik Rathenow zum Weiterkommen (mit Galerie)

Eine gute Aktion reicht Optik Rathenow zum Weiterkommen (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
SSV Einheit Perleberg - FSV Optik Rathenow 0:1 (0:0)
Glody Zingu traf in Perleberg aus Mittelstürmer-Position zum 1:0. © Stefan Peglow
Anzeige

AOK-Landespokal: Trotz des Einzugs in die nächste Runde zeigte sich Rathenows Trainer Ingo Kahlisch unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Anzeige
Anzeige

„Ich bin total unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Man hat gesehen, dass der zweite Anzug noch nicht passt“, erklärte Ingo Kahlisch, merklich angefressen, nach dem 1:0-Erfolg seines FSV Optik Rathenow beim Landesligisten SSV Einheit Perleberg. Insgesamt boten die Rathenower eine uninspirierte Leistung an, die dennoch zum Weiterkommen reichte, da auch der Gegner keine Bäume ausriss.

In Bildern: SSV Einheit Perleberg unterliegt FSV Optik Rathenow mit 0:1.

Der FSV Optik Rathenow (weiße Trikots) siegt durch einen Treffer von Glodi Zingu (73.) vor 258 Zuschauern mit 1:0 gegen den SSV Einheit Perleberg und zieht in die dritte Landespokal-Runde ein. Zur Galerie
Der FSV Optik Rathenow (weiße Trikots) siegt durch einen Treffer von Glodi Zingu (73.) vor 258 Zuschauern mit 1:0 gegen den SSV Einheit Perleberg und zieht in die dritte Landespokal-Runde ein. © Stefan Peglow
Anzeige

Die Verantwortlichen in Perleberg sprachen vom „Spiel des Jahres“. Entsprechend wurde der Friedrich-Ludwig-Jahn-Platz herausgeputzt. Nicht nur Bier, Bratwurst und Einlaufkinder gab es, auch Popcorn- und Softeisstände waren aufgebaut. Dazu kamen freundliche, überaus hilfsbereite Vereinsmitglieder des SSV. Kurz gesagt, es wurde alles getan für ein tolles Fußballfest.

Optik spielt lange Zeit zu umständlich

Ingo Kahlisch wechselte entgegen seiner Ankündigung im Vergleich zum Cottbus-Spiel gleich sechsmal. Vor allem die jüngeren Spieler sollten Spielpraxis sammeln. Das Tor hütete diesmal Vjaceslavs Serdcevs. Und die Rathenower zeigten vor allem vor der Pause enttäuschenden Fußball. „Wir haben es gar nicht richtig geschafft mal aufs gegnerische Tor zu schießen. Immer noch ein Haken und noch ein Extra-Pass, das war viel zu umständlich“, erklärte der Rathenower Trainer nach dem Spiel.

Die Gastgeber standen meist mit zehn Akteuren vor dem eigenen Tor und taten folglich auch nicht viel für die eigene Offensive. Die beste Chance vor der Pause hatte noch Rathenows Innenverteidiger Emre Turan, der den Ball nach gut 25 Minuten an den Pfosten köpfte. Danach war der sowieso schon zähe Spielfluss endgültig bis zur Pause verflogen.

Glody Zingu sorgt für die Entscheidung

Erst nach gut einer Stunde bekamen die Gäste wieder Oberwasser. Eine Direktabnahme von Ilja Sevcuks landete am Pfosten. Und wenig später bewies Ingo Kahlisch ein goldenes Händchen. Er brachte Glody Zingu als Mittelstürmer in die Partie und dieser traf nach einer schönen Kombination flach ins Eck (73.). „Das war unser einziger ordentlicher Spielzug im gesamten Spiel“, fasste der Rathenower Trainer später zusammen.

Mehr zum AOK-Landespokal

Und obwohl die Prignitzer danach aufmachten und sich dem FSV Optik Räume zum Kontern öffneten, nutzte der Regionalligist diese nur ungenügend. Im Gegenteil: Perleberg hatte die dicke Chance zum Ausgleich. Erst trafen sie nach einem Freistoß per Kopf die Latte, ehe der Nachschuss per Fallrückzieher erneut an den Querbalken klatschte. „Wir sind eine Runde weiter, das ist das Wichtigste. Am Dienstag geht es dann ja schon weiter“, so Ingo Kahlisch.

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Brandenburg
Sport aus aller Welt