21. August 2020 / 08:30 Uhr

„Eine Option“: Glasner setzt auf die VfL-Meistertaktik

„Eine Option“: Glasner setzt auf die VfL-Meistertaktik

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
26.05.2020, Nordrhein-Westfalen, Leverkusen: Fußball: Bundesliga, Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg, 28. Spieltag in der BayArena. Trainer Oliver Glasner von Wolfsburg klatscht nach dem Spiel mit Maximilian Arnold (l) ab. WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. Foto: Marius Becker/dpa-Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Lässt mit Mittelfeld-Raute spielen: VfL-Trainer Oliver Glasner (2. v. l.) hofft auf mehr Torgefahr. © (c) dpa-Pool
Anzeige

Der VfL Wolfsburg probiert die Mittelfeld-Raute aus. „Dann und wann fehlt die Abstimmung“, sagt Trainer Oliver Glasner vor dem Testspiel am Samstag gegen Holstein Kiel.

Die VfL-Verantwortlichen hatten nach Platz sieben in der vergangenen Saison schnell ausgemacht, was in der nun kommenden Saison besser werden muss – es braucht mehr Tore. Nur 48 waren es in der abgeschlossenen Runde. In der neuen Saison wollen die Wolfsburger daher vorn auf zwei Stürmer setzen – und im Mittelfeld möglicherweise auf eine Raute. So wie in Wolfsburgs Meistersaison 2008/09.

Anzeige
Der VfL Wolfsburg bestreitet sein erstes Testspiel in der Saisonvorbereitung 2020/21 gegen den Zweitliga-Nachbarn Eintracht Braunschweig Zur Galerie
Der VfL Wolfsburg bestreitet sein erstes Testspiel in der Saisonvorbereitung 2020/21 gegen den Zweitliga-Nachbarn Eintracht Braunschweig ©

Sowohl gegen Braunschweig als auch gegen Phönix Lübeck hatte Glasner im Mittelfeld taktisch so spielen lassen. Wie kommt’s? „Wir probieren Sachen aus, werden aber auch wieder anders spielen“, sagte der Trainer nach dem Spiel gegen Regionalligist Lübeck am Dienstagabend. „Das System ist eine Option.“ Aber es sei eben nicht die einzige Option, betonte der Österreicher. Gegen Lübeck hatte er in der ersten Halbzeit Kapitän Josuha Guilavogui auf der Sechs spielen lassen, rechts im Mittelfeld spielte Yannick Gerhardt, links Xaver Schlager – und als Zehner agierte Josip Brekalo. Nach der Pause übernahm dann Stürmer Daniel Ginczek diese Position.

Mehr zum VfL Wolfsburg

Nicht gut war das System, das Glasner etwa auch schon in der Liga ab und an mal hatte spielen lassen, gegen Braunschweig umgesetzt worden. Es fehlte Torgefahr. Gegen Lübeck erspielten sich die Wolfsburger immerhin mehrere gute Torchancen, nutzten die jedoch nicht. Glasner: „Dann und wann fehlt noch die Abstimmung.“ Aber: Sein Team sei auch erst ein paar Tage im Training, relativierte der Coach. „Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben. Wir hatten viel, viel mehr Chancen.“ Mehr Chancen als gegen die Braunschweiger.

Am Samstag (15.30 Uhr) dürfte Glasner erneut auf diese taktische Variante setzen, da empfängt der VfL im AOK-Stadion Zweitligist Kiel.

Anzeige: Erlebe die gesamte Bundesliga mit WOW und DAZN zum Vorteilspreis