16. Januar 2020 / 18:02 Uhr

Eine Stadt, ein Team – Leipziger Träume für Olympische Spiele in Tokio

Eine Stadt, ein Team – Leipziger Träume für Olympische Spiele in Tokio

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
René Beck (Road 2 Tokio), Volker Bremer (LTM), Marie Pietruschka (Schwimmerin), Heiko Rosenthal (Sportbürgermeister) und Peter Krutsch (L-Gruppe) (v.l.n.r.) bei der Pressekonferenz zum Olympiaball 2020 im Ratskeller Leipzig.
René Beck (Road 2 Tokio), Volker Bremer (LTM), Marie Pietruschka (Schwimmerin), Heiko Rosenthal (Sportbürgermeister) und Peter Krutsch (L-Gruppe) (v.l.n.r.) bei der Pressekonferenz zum Olympiaball 2020 im Ratskeller Leipzig. © Christian Modla
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Der 26. Olympiaball am 29. Februar findet erstmals in der Kongresshalle statt. Neben der traditionellen Sportlerehrung durch die Stadt stehen das Thema Tokio und der Teamgedanke im Mittelpunkt.

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Leipzig. Neugierige Blicke zog am Donnerstagnachmittag eine olympiareife Aktion auf sich. Vor dem Neuen Rathaus parkte ein Expeditionsfahrzeug, vier weiße Tauben stiegen auf, flogen eine Ehrenrunde und dann zurück ins Engelsdorfer Quartier. Dagegen wird der Weg nach Tokio zu den Sommerspielen vergleichsweise ein schwerer sein. Beispielsweise für Leipzigs Top-Schwimmerin Marie Pietruschka von der SSG. Der Schützling von Trainer Frank Embacher will einen der vier Staffelplätze über 200 m Freistil erkämpfen und in Tokio dabei sein. Ihr Trainer meinte am Mittwoch beim Neujahrsempfang der SSG-Schwimmer: „Wir rechnen damit, dass eine Zeit von 1:58,50 nötig ist.“

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Die 24-Jährige (Bestzeit 1:58,83) sagte zwischen Pressetermin im Ratskeller und Fotoshooting: „Das ist ein großer Traum, dafür will ich alles geben.“ Ihr Donnerstag begann unspektakulär in der Schwimmhalle Leutzsch mit einem 6-km-Pensum. Intensiver wird es für die EM-Medaillengewinnerin ab 13. Februar im Höhentraining in der Türkei. Deshalb werden die Wasserspezialisten auch beim 26. Olympiaball am 29. Februar fehlen. Marie bedauerte dies und scherzte: „Das wäre eine schöne Gelegenheit, sich herauszuputzen, den Jogger mit dem Kleid zu tauschen und die Bühne zu nutzen. Denn auf freier Wildbahn erkennt man uns ja nicht.“

15.000 Kilometer auf den Straßen der Welt

Die Ball-Adresse ist eine neue. In der Kongreßhalle wird der rote Teppich für Leipzigs Top-Athleten, Trainer sowie 500 Gäste ausgerollt. Neben der Ehrung durch die Stadt stehen das Thema Tokio und der Teamgedanke im Mittelpunkt. „Eine Stadt, ein Team.“ Auf dieser Formel basiert das Projekt. Zuverlässige Partner spielen mit. Fußball-Renner RB, in den vergangenen zwei Jahren Gastgeber in seinen VIP-Räumen der Red-Bull-Arena, „engagiert sich weiter für den olympischen Sport“, erklärte Katharina Baum, Prokuristin der Olympiasport Leipzig GmbH. Auch die Leipziger-Gruppe, die Messe und VNG sind im Boot. Apropos, Sportbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) erinnerte sich an Gänsehautmomente in London 2012, an Silber für DHfK-Ruderin Annekatrin Thiele. Rosenthal: „Ich war live dabei. So etwas vergisst man nicht.“

Auf unvergessliche Momente hofft auch René Beck. Der Sportmanager wird am 1. März mit einem Expeditionsfahrzeug nach Japan starten und als offizieller Botschafter der Deutschen Olympischen Akademie und der Kampagne „So geht sächsisch“ etwa 15.000 Kilometer unterwegs sein. Die Friedenstauben stiegen am Donnerstag in den Leipziger Himmel auf.

Kartenanfragen für den Olympiaball unter www.sportstadt-leipzig.de

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