03. März 2019 / 18:12 Uhr

Eine starke Halbzeit reicht dem FC Verden 04 nicht

Eine starke Halbzeit reicht dem FC Verden 04 nicht

Florian Kastens
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fu§ball Landesliga FC Verden 04 - SV Drochtersen/Assel II: 
Jonas Austermann (Verden)
FOTO: (C) Bjšrn Hake
Jonas Austermann erzielte Verdens einzigen Treffer. © Björn Hake
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Beim SV Eintracht Lüneburg setzt es für die Reiterstädter trotz einer guten ersten Halbzeit eine 1:3-Niederlage

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Eine 1:3 (1:1)-Niederlage mussten die Landesliga-Fußballer des FC Verden 04 mit auf die Heimreise nehmen. Beim SV Eintracht Lüneburg zeigten die Gäste in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung. Da dieses Niveau nach dem Seitenwechsel jedoch nicht mehr zu halten war, sprach Verdens Co-Trainer Thomas Tödter nach dem Spiel von „einer letztlich verdienten Niederlage“.

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In den ersten 45 Minuten begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe, wobei die Gäste dem Führungstreffer näher waren. Immer wieder ließen sie den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und brachen mehrfach auf der Außenbahn durch. Es fehlte lediglich der entscheidende letzte Pass. Aus dem Nichts trafen dann die Gastgeber, die zuvor kaum eine Torchance hatten, dann aber per Konter zum 1:0 kamen (13.). Doch auch davon ließen sich die Gäste nicht beeindrucken und kamen noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich. Nick Zander wurde im Strafraum bedient, scheiterte im direkten Duell zwar am gegnerischen Torhüter. Den zurückspringenden Ball konnte dann aber Jonas Austermann im Tor unterbringen (43.).

Nach dem Wiederanpfiff waren es dann aber die Platzherren, die wacher aus der Kabine kamen. „Lüneburg wirkte deutlich aggressiver, damit sind wir nicht zurechtgekommen. Unsere Aktionen wirkten plötzlich schläfrig. Wir sind überhaupt nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben uns so den Schneid abkaufen lassen“, bemängelte Tödter, der zu allem Überfluss einen unnötigen Foulelfmeter gegen seine Mannschaft notieren musste. Diesen verwandelte Neuzugang Ali Moslehe zum 2:1 für sein Team (56.).

Nach vorne kommt zu wenig

Nur sieben Minuten später nutzten die Gastgeber eine weitere Unachtsamkeit in der FC-Defensive zur Vorentscheidung (63.). Anschließend verwaltete der SV Eintracht Lüneburg das Ergebnis, während der FC Verden 04 keine Mittel mehr besaß, um dem Spiel doch noch eine Wende zu geben. „Treten wir nach der Pause so auf, wie in den ersten 45 Minuten, dann können wir hier definitiv etwas mitnehmen. So war es dann aber einfach zu wenig. Gerade nach vorne hin konnten wir uns kaum noch durchsetzen“, analysierte Thomas Tödter nach dem Spielende. Aufseiten der Reiterstädter gaben im Verlauf des zweiten Durchgangs die beiden Winterneuzugänge Thomas Celik und Philipp Büssenschütt ihr Debüt.