15. Juli 2021 / 18:53 Uhr

"Eine traurige Realität": Bukayo Saka kritisiert soziale Medien wegen Rassismus nach EM-Finale

"Eine traurige Realität": Bukayo Saka kritisiert soziale Medien wegen Rassismus nach EM-Finale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bukayo Saka hat den Rassismus gegenüber seinen Teamkollegen und sich selbst verurteilt
Bukayo Saka hat den Rassismus gegenüber seinen Teamkollegen und sich selbst verurteilt © IMAGO(SVEN SIMON/Guengoer/GES /Pool/Twitter/Montage
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Nach ihren verschossenen Elfmetern für die englische Nationalmannschaft im EM-Finale gegen Italien erlebten Bukayo Saka, Jadon Sancho und Marcus Rashford rassistische Anfeindungen in den sozialen Medien. Saka hat nun Twitter, Instagram und Facebook für die Verbreitung der Hasskommentare kritisiert.

Nach dem verlorenen EM-Finale wehrt sich Bukayo Saka jetzt gegen Hass im Netz. Der englische Nationalspieler kritisiert nach den rassistischen Hasskommentaren gegen ihn und seine Teamkollegen Jadon Sancho und Marcus Rashford die sozialen Plattformen Instagram, Twitter und Facebook scharf. "Ich wusste sofort, welche Art von Hass mir entgegenschlagen würde. Und es ist eine traurige Realität, dass eure mächtigen Plattformen nicht genug tun, um diese Nachrichten zu stoppen", schrieb der 19-Jährige am Donnerstag auf Twitter.

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Saka hatte als letzter Elfmeterschütze der Three Lions im verlorenen EM-Finale gegen Italien am vergangenen Sonntag ebenso nicht getroffen wie Sancho (21) und Rashford (23). Daraufhin wurden die drei in den sozialen Medien mit Hasskommentaren überzogen. "Ich möchte nicht, dass irgendein Kind oder Erwachsener die hasserfüllten und verletzenden Nachrichten erhält, die ich, Marcus und Jadon diese Woche erhalten haben", schrieb der Mittelfeldspieler des FC Arsenal.

Saka: "Die Liebe gewinnt immer"

Saka entschuldigte sich für seinen verschossenen Elfmeter. "Ich habe wirklich geglaubt, dass wir das für euch gewinnen würden. Es tut mir leid, dass wir es dieses Jahr nicht nach Hause bringen konnten", schrieb er. Es gebe keine Worte für seine Enttäuschung, er habe sich gefühlt, als hätte er das ganze Land und seine Mannschaft im Stich gelassen.

Zugleich bedankte er sich für die zahllosen aufmunternde Nachrichten und gab sich kämpferisch: "Ich verspreche euch, dass wir alles geben werden, um sicherzustellen, dass diese Generation weiß, wie es sich anfühlt zu gewinnen.“ Für Rassismus gebe es nirgends Platz. Mit den Worten "Die Liebe siegt immer" beendete Saka seine Nachricht. Auch Sancho und Rashford hatten sich zuvor mit ähnlichen Äußerungen zu Wort gemeldet.