28. August 2022 / 18:24 Uhr

"Einfach dumm und unnötig": Warum sich Kalajdzic-Ersatz Pfeiffer über seine Rote Karte besonders ärgert

"Einfach dumm und unnötig": Warum sich Kalajdzic-Ersatz Pfeiffer über seine Rote Karte besonders ärgert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Luca Pfeiffer (rechts) musste gegen den 1. FC Köln mit einer Roten Karte frühzeitig vom Platz.
Luca Pfeiffer (rechts) musste gegen den 1. FC Köln mit einer Roten Karte frühzeitig vom Platz. © IMAGO/Nordphoto/Treese (Montage)
Anzeige

Der VfB Stuttgart war gegen den 1. FC Köln zunächst auf einem guten Weg, den ersten Bundesliga-Sieg der neuen Saison zu holen. Mit der Roten Karte für Stürmer Luca Pfeiffer verlagerte sich die Überlegenheit jedoch. Der Angreifer zeigte sich im Nachgang reumütig.

Das Startelf-Debüt für Luca Pfeiffer beim VfB Stuttgart verlief denkbar unglücklich. Beim Duell mit dem 1. FC Köln am Sonntag befand sich sein Team eigentlich auf einem guten Weg, den ersten Sieg in der neuen Saison einzufahren, war die optisch überlegene Mannschaft und erspielte sich einige hochkarätige Chancen. Kurz nach dem Seitenwechsel erwies Pfeiffer den Schwaben jedoch einen Bärendienst, kassierte nach einem üblen Tritt gegen Köln-Verteidiger Timo Hübers die Rote Karte und ließ das Spiel kippen: "Es war einfach dumm und unnötig", ärgerte sich der 26-Jährige im Nachgang bei DAZN in erster Linie über sich selbst.

Anzeige

Dass es am Ende immerhin zu einem 0:0 und damit für den dritten Punkt im vierten Liga-Spiel reichte, sei der starken Defensivleistung seiner Mannschaftskameraden zu verdanken, resümierte Pfeiffer. Mit dem gefoulten Hübers habe er indes bereits das Gespräch gesucht. "Wir sind uns im Kabinengang begegnet, ich habe mich nochmal entschuldigt", so der Angreifer, der durch den kurzfristigen Verzicht auf den von den Wolverhampton Wanderers umworbenen Sasa Kalajdzic in die erste Elf gespült worden war. "Ich wollte den Spieler nicht verletzen und habe direkt gemerkt, dass es eine Rote Karte war", gab sich Pfeiffer reumütig und beteuerte: "Es war keine Absicht. Ich versuche, den Ball irgendwie grätschend zurückzuholen und merke dann, dass ich zu spät bin. Ich werde mich nicht über die Rote Karte beschweren".

Sein Trainer Pellegrino Matarazzo, der selbst nach einem emotionalen Ausbruch von Schiedsrichter Harm Osmers mit einer Gelb-Roten Karte bedacht und auf die Tribüne geschickt wurde, nahm seinen Neuzugang (kam im Sommer vom dänischen Klub FC Midtjylland) in Schutz. "Das ist unglücklich und so schnell passiert. Das war 0,0 Absicht. Er hat sich schon bei Spieler und Mannschaft entschuldigt, das muss man akzeptieren", so der VfB-Coach, der die Entscheidung des Referees jedoch keineswegs diskutieren wollte.

Der Gefoulte selbst, Köln-Verteidiger Hübers, war nach dem fiesen Tritt auf sein Sprunggelenk indes erleichtert, dass das Foul keine weiteren Konsequenzen für ihn hatte. "Es war ziemlich schmerzhaft. Ich glaube, ich habe Riesenglück gehabt, dass da nicht mehr passiert hat", sagte der Defensivspieler über das rüde Einsteigen seines Gegenspielers: "Das war schon fies." Für ihn selbst sei das Foul aufgrund seiner Verletzungshistorie "emotional" gewesen. "Deswegen war ich da nicht so amused drüber", kommentierte Hübers.

[Anzeige] Alle Spiele der Fußball WM live und exklusiv bei MagentaTV. Mit dem Tarif MagentaTV Flex für nur 10€ pro Monat, monatlich kündbar.