21. November 2019 / 16:36 Uhr

Einheit Frohburg spielt 2:2 gegen SV Klinga-Ammelshain

Einheit Frohburg spielt 2:2 gegen SV Klinga-Ammelshain

Rico Hiensch
SPORTBUZZER-Nutzer
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Gegen Klinga gab es in der Fußball-Kreisoberliga Remis Nummer fünf für Einheit Frohburg.

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Der Kreisoberliga-Nachholer zwischen Einheit Frohburg und dem SV Klinga-Ammmelshain endete am Mittwoch vor rund 150 Zuschauern bei Schmuddelwetter 2:2-Unentschieden. Auf erstaunlicherweise gutem Geläuf wirkten die Einheimischen die erste halbe Stunde lethargisch. So langsam strafften sich die Frohburger jedoch. Wahrscheinlich auch der Tatsache geschuldet, das Trainer Thieme an der Seitenlinie kurz mal explodierte. Ab sofort gehörte der Einheit das Spiel. Jacob auf rechts durch, in den Strafraum gelangt, wurde jäh abgegrätscht. Ein glasklarer Elfmeter! Der Schiedsrichter pfiff nicht.

Den folgenden Abstoß abgefangen, folgte dann doch der Führungstreffer. Zein über rechts am Verteidiger mit viel Geschwindigkeit vorbei, zog auf die Grundlinie. Von dieser nach innen Richtung Tor. Zein nutzte die Gelegenheit und überraschte ihn per Außenristschuss ins lange Eck. Frohburg führte und machte weiter. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelangte Kuhnitzschs Freistoß zu kurz abgewehrt zu Jacob.

Dieser fackelte nicht lange, nahm die Kugel runter und jagte diese à la Gnabry ins lange Eck. Danach war Pause. Kurz nach dem Pausentee konnte links eine Eingabe nicht verhindert werden. Niegowski schoss, Czerny bekam den Einschlag aus Nahdistanz auch nicht verhindert. Nur noch 2:1. Das Spiel war nun auch ergebnistechnisch wieder vollends offen und wogte zwischen den Strafräumen hin und her. So vergab Jacob erst per Kopf, ehe er den nächsten Konter fahrlässig verpuffen ließ. Klinga warf zwar alles rein, zehrte jedoch je länger die Partie andauerte, an seinen Kräften.

Jacob macht kein Federlesen

Trotz dieser ersichtlichen Vorteile schenkte Frohburg die Führung her. Ein harmloser Freistoß aus weiter Ferne schien zu sichere Beute für Czerny zu sein. Den Ball auf den Boden prallend, sprang ihm dieser Richtung Fünfer weg. Niegowski sagte danke und erzielte den Ausgleichstreffer. 20 Minuten vor Schluss alles wieder auf Anfang. Die Einheimischen wollten den Dreier und machten unbeirrt weiter und kamen im Minutentakt zu Chancen. Der Treffer wollte jedoch nicht fallen, egal was man auch probierte.

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In der 84. Spielminute wurde Kuhnitzsch von hinten an der Mittellinie regelrecht gefällt. Den Vorteil laufen zu lassen, konnte man verstehen. Dass dann jedoch nach Ball im Aus keine Karte folgte, war an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Man darf in einer Kreisoberligapartie auch von den Assistenten erwarten, dass diese den Schiri nicht alleine lassen.

Vorteil, aber keine Karte

Chancen waren da, um drei Punkte zu holen. Gerade die Volleyabnahme von Chris Ussat am Sechzehner mit folgender Glanzparade des Gästehüters hätte einen Treffer verdient gehabt. So ist es, wie es ist – Frohburg fehlt der letzte Punch der Vorsaison. Die Leistungen sind teils ansprechend, die Souveränität in allen Mannschaftsleistungen ist ein wenig verloren gegangen. Borna freute es. Zahlreich im Zuschauerrund anwesend, nahm man den Stolperer zur Kenntnis und freute sich diebisch über das Unentschieden bei gleichzeitiger Niederlage der Ostrauer in Großsteinberg.

Tore: 1:0 Zein (37.), 2:0 Jacob (45.+2), 2:1 Niegowski (53.), 2:2 Niegowski (71.).

Frohburg: Cerny, Ussat, Steinbach, Frank, Jacob, Pyrdek, Kuhnitzsch, Gerstenberger (70. Geißler), Zein, Zschalich, Eck (25. Kruggel).

SR: Abdullahi Ahmed Ali.