15. Juni 2018 / 16:03 Uhr

Einigung mit Steuerbehörden: Ronaldo entgeht Gefängnisstrafe

Einigung mit Steuerbehörden: Ronaldo entgeht Gefängnisstrafe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo hat sich offenbar mit den spanischen Steuerbehörden geeinigt.
Cristiano Ronaldo hat sich offenbar mit den spanischen Steuerbehörden geeinigt. © dpa
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Laut einem Bericht der Zeitung „El Mundo“ hat sich Cristiano Ronaldo mit den spanischen Steuerbehörden geeinigt. Er sei demnach bereit, eine Steuernachzahlung von mehreren Millionen Euro zu leisten und eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung zu akzeptieren.

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Einem Bericht der spanischen Zeitung El Mundo zufolge soll Portugal-Star Cristiano Ronaldo seine Steuerprobleme mit der spanischen Justiz weitgehend geklärt haben. Der 33 Jahre alte Portugiese soll bereit sein, eine Steuernachzahlung von bis zu 18,8 Millionen Euro zu leisten und eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung zu akzeptieren. Allerdings fehle noch die Unterschrift des neuen Direktors der Steuerbehörde unter der Einigung, schrieb El Mundo.

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Die Zeitung und auch andere spanische Medien veröffentlichten die Berichte über die Einigung auf den Homepages wenige Stunden vor dem WM-Auftaktspiel der portugiesischen Nationalmannschaft mit Kapitän Ronaldo gegen Spanien in Sotschi. Die zuständige Staatsanwaltschaft wirft Ronaldo vor, über Briefkastenfirmen mehrere Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Es geht dabei speziell um Einnahmen aus Bildrechten, die Ronaldo zwischen 2011 und 2014 hinterzogen haben soll.

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Gepostet von Sportbuzzer am Freitag, 15. Juni 2018

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Wird Bewährungsstrafe gegen Zahlung aufgehoben?

Für insgesamt vier Verstöße gegen das Steuerrecht soll Ronaldo jeweils eine Strafe von sechs Monaten Haft bekommen. Wie El Mundo weiter schreibt, will der fünfmalige Weltfußballer noch versuchen, diese Haftstrafe durch eine zusätzliche Zahlung ganz aufzuheben. Bei nicht vorbestraften Verurteilten ist es in Spanien üblich, dass eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt wird.

Ende Juli 2017 hatte Ronaldo im Gericht von Pozuelo de Alarcón bei Madrid erstmals zu den Vorwürfen Stellung bezogen und erklärt, dass er „niemals etwas verborgen und auch niemals die Absicht gehabt“ habe, Steuern zu hinterziehen.